Aus dem Quadrat

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Lucie Schenker, Aus dem Quadrat, 1995, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Aus dem Quadrat

Public Art

Im Zuge der Neubau-Erweiterung des Schulhauses Hof durch die Architekten Engeler + Benz realisierte die Künstlerin Lucie Schenker im Jahre 1995 an der Stirnwand in der Eingangshalle die Wandinstallation „Aus dem Quadrat“. Die Arbeit nimmt drei Stockwerke übergreifend die gesamte Wandfläche ein, ohne jedoch raumbeherrschend zu wirken. An vom Boden bis zur Decke reichenden Chromstahlstäben sind mit Abstand zur Wand in dichter, regelmässiger Folge quadratische Aluminiumplättchen montiert. Die in ihrer Dimension identischen Plättchen sind vorderseitig in den Farben Gelb, Orange, Rot, Violett, Blau, Tannengrün, Türkis, Hellgrün, Schwarz oder Weiss bemalt. Während in Nahsicht die Anordnung der farbigen Quadrate zufällig scheint, offenbart sich aus Distanz gleich einer verborgenen Ordnung eine raffinierte Komposition von Linienmustern. Die Montage mit Abstand zur Wand erzeugt ein Spiel von Licht und Schatten und versetzt die Installation in eine Art Schwebezustand. Zudem bewirken die Beschränkung auf die geometrische Grundform des Quadrats, die subtile Variation in der Repetition und das Spiel mit den Zwischenräumen formale Klarheit und Leichtigkeit. „Aus dem Quadrat“ reiht sich in die Tradition konstruktiv-konkreter Kunst oder der Minimal Art ein und stösst zugleich Gedanken an über das Zusammenspiel von Individuum und Gemeinschaft im Kontext des Lebensraums Schule. (Text: Stefanie Kasper, November 2020)

 

Technik 
Wandinstallation
Datierung 
1995
Objektmasse 
820 x 415
Material 

Aluminiumquadrate, Farbe, Chromstahlstäbe

Standort 
Sturzeneggstrasse 33
9015 St. Gallen
Schweiz
Künstler/innen
Lucie Schenker

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