A Camel in Schwamendingen

Benedikte Bjerre, A Camel in Schwamendingen, 2018, Glasfaser, Farbe, Harz, Unterhalb Aubrücke (Verzweigung Herzogenmühlestrasse / Überlandstrasse), Zürich. © Pierluigi Macor / Stadt Zürich KiöR («Neuer Norden Zürich»). Courtesy of the artist und Lullin+Ferrari, Zürich

Benedikte Bjerre, A Camel in Schwamendingen, 2018, Glasfaser, Farbe, Harz, Unterhalb Aubrücke (Verzweigung Herzogenmühlestrasse / Überlandstrasse), Zürich. © Pierluigi Macor / Stadt Zürich KiöR («Neuer Norden Zürich»). Courtesy of the artist und Lullin+Ferrari, Zürich

Benedikte Bjerre, A Camel in Schwamendingen, 2018, Glasfaser, Farbe, Harz, Unterhalb Aubrücke (Verzweigung Herzogenmühlestrasse / Überlandstrasse), Zürich. © Pierluigi Macor / Stadt Zürich KiöR («Neuer Norden Zürich»). Courtesy of the artist und Lullin+Ferrari, Zürich

Benedikte Bjerre, A Camel in Schwamendingen, 2018, Glasfaser, Farbe, Harz, Unterhalb Aubrücke (Verzweigung Herzogenmühlestrasse / Überlandstrasse), Zürich. © Pierluigi Macor / Stadt Zürich KiöR («Neuer Norden Zürich»). Courtesy of the artist und Lullin+Ferrari, Zürich

A Camel in Schwamendingen

Public Art

Man ist dazu verleitet, sich die Augen zu reiben, wenn man auf die Arbeit von Benedikte Bjerre in Zürich-Schwamendinge trifft: Ein lebensgrosses Kamel steht unterhalb der Aubrücke auf einem Stück Wiese – dort, wo sich der Zürcher Warenverkehr mit Lärm- und Abgassemissionen und einer bekannten Trucker-Beiz manifestiert. Doch wäre dieser Brückenschlag zwischen historischen und aktuellen Lastenträgern zu banal für die Künstlerin, die auch einen Abschluss in Soziologie besitzt. «Ich nehme an, dass dies kein Ort ist, den normalerweise viele Leute besuchen, obwohl fast jeder, der mal in Zürich war, über die darüberführende Autobahn gefahren ist. Es ist eine Art Nicht-Ort, der überall auf der Welt sein könnte und doch gleichzeitig stark mit Zürich verbunden ist. Und er hat (zumindest für mich) diese brutale Schönheit, die ich sehr mag.» Kulturelle Homogenität und Entfremdung sind thematische Schwerpunkte in der Arbeit von Benedikte Bjerre, und sie spiegeln zugleich unseren Zeitgeist wider. Das Fremde ist auf einmal nah – wie in einem Zirkus.

Courtesy of the artist und Lullin+Ferrari, Zürich

Datierung 
2018
Objektmasse 
185 cm x 70 cm x 210 cm
Material 

Glasfaser, Farbe, Harz

Standort 
Unterhalb Aubrücke
Verzweigung Herzogenmühlestrasse / Überlandstrasse
8051 Zürich
Schweiz
Künstler/innen
Benedikte Bjerre
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Art in Public Spaces (Kiör) 09.06.201802.09.2018 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Zurich Art Weekend 2018 08.06.201810.06.2018 Event Zürich
Schweiz
CH

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