Diamantherz

Markus Uhr, Diamantherz, 2012, Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012, Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, Diamantherz, 2012,  Installation, Neonröhren und Plexiglas, 105x105 cm, Schulhaus Burgbach, St.-Oswalds-Gasse 3, Eigentum Stadt Zug 

Diamantherz

Public Art

An der Fassade über dem Eingang des Schulhauses Burgbach, das 1874-1876 von Architekt Dagobert Kaiser d. Ä. in neugotischem Stil umgebaut wurde, ist die Installation Diamantherz von Markus Uhr montiert. Das aus Neonröhren geformte Herz mit Diamantschliff leuchtet rot und kontrastiert in Materialität und Farbe zum historischen Gebäude. Die reduzierte Herzform entwickelte Uhr aus einer Skizzenserie von zehn unterschiedlich geschliffenen Diamanten, die er 2010 anfertigte. Jeder dieser Diamanten steht sinnbildlich für einen wichtigen Zeitabschnitt aus dem Leben des Künstlers. Durch die Umformung dieser Zeichnungen in ein Lichtobjekt, verstärkt Uhr die Intensität und Kraft seines Werkes und unterstreicht gleichzeitig die Reduktion eine simple Herz-Form. Uhrs Diamantherz verweist auf die Jugend- und Lehrzeit des Künstlers in der Zuger Altstadt, und ermöglicht auch während der dunklen Nacht einen Blick auf die Kunst im öffentlichen Raum. Markus Uhrs Installation ist Teil des Kunstparcours «Lost in Tugium», der im Herbst 2012 stattgefunden hat. Nach dem Kunstprojekt hing die Lichtinstallation an der Fassade des Zollhauses, bis sie 2014 am jetzigen Ort angebracht wurde.
Das künstlerische Werk von Markus Uhr umfasst visuelle Erkundungen, die bei den Rezipienten Erinnerungs- und Einbildungskräfte in Bewegung setzt. Die spezifische Rolle oder Bedeutung der jeweiligen Gegenstände ist offen und abhängig von Assoziationen und Erinnerungen der Betrachtenden. Diese werden mit präzisen Bildern klar umrissener Gegenstände konfrontiert, die jedoch in ihrer Ausschnitthaftigkeit die eigentliche Geschichte nicht abbilden.

Markus Uhr wurde 1974 in Baar geboren. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Er absolvierte eine Lehre als Hochbauzeichner und eine als Landschaftsgärtner. Es folgte von 1998 bis 1999 ein Studium an der Hochschule Luzern im Fachbereich Design und Kunst. Danach begann er ein Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, das er 2008 mit dem Master of Arts abschloss. 2007 erhielt Uhr den Swiss Art Award, 2008 den Marion-Ermer-Preis. Mit seinen Werken ist er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. 

Datierung 
2012
Objektmasse 
105 x 105
Standort 
Schulhaus Burgbach
St.-Oswalds-Gasse 3
6300 Zug
Schweiz
Autor/innen
Jacqueline Falk
Künstler/innen
Markus Uhr

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