I CAN FEEL THE HEAT

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

Beni Bischof, I CAN FEEL THE HEAT, 2013, Kunst im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen, Fotografie: Anna-Tina Eberhard, St.Gallen

I CAN FEEL THE HEAT

Public Art

Das ehemalige Schulhaus Lachen, ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, steht der Musikschule der Stadt St.Gallen seit 2013 als Pop Rock Center zur Verfügung. Beni Bischof schuf mit viel hintergründigem Witz und Gefühl für die Situation die dafür passenden künstlerischen Arbeiten: eine bunte Leuchtbeschriftung an der Aussenfassade, zwei Neonarbeiten in den Erschliessungszonen und zeichnerische Interventionen, die guerillaartig, mehr oder weniger auffällig und stets subversiv-humorvoll in fast allen Räumlichkeiten ihre Spuren hinterlassen. 
Die bunte Leuchtbeschriftung „FLOW“ kontrastiert in Stil und Farbgebung mit der dezenten architektonischen Erscheinung des Schulgebäudes und verleiht ihm das Flair eines Musikclubs. „FLOW“ bezeichnet im Englischen das Gefühl der völligen Vertiefung in einer Tätigkeit und kann mit Schaffensrausch oder Funktionslust übersetzt werden. Der leuchtende Schriftzug liefert ein passendes Stichwort für das Musikschaffen im Pop Rock Center. Weiterhin leuchtet einen beim Betreten des Gebäudes in blendendem Weiss „YEAH YEAH YEAH YEAH YEAH“ entgegen. Und im Dachgeschoss taucht „I CAN FEEL THE HEAT“ die Umgebung in gelbes Licht. Mit diesen Neonschriften zitiert Bischof gängige Klischees aus Songtexten, die durch ihre inhaltliche Belanglosigkeit und Mehrdeutigkeit zeitgeistig wie zeitlos wirken und verschiedene musikalische Assoziationen auslösen. Auch die „Zeichnungen und Notizen“, die in beinahe allen Räumlichkeiten des Gebäudes an oft unerwarteten Stellen vorzufinden sind, enthalten Anspielungen auf Protagonisten oder Songs der Rock- und Pop-Geschichte. In den frisch sanierten Räumlichkeiten macht die Arbeit selbst vor hochwertigen Tapeten keinen Halt und sorgt auf subversive Art und Weise für frech verspielte Patina. Der Beni Bischof meint seine Zeichnungen als Aufforderung an die Gebäudenutzer, sich selbst am kritzelnd und zeichnend zu verewigen, auf dass sich seine Intervention unkontrolliert weiterentwickle. So bietet das Rock Pop Center nicht nur Raum für moderne Musik und spannende Klangexperimente, sondern auch für prozesshafte und interaktiv angelegte Kunst am Bau. (Text: Stefanie Kasper, Oktober 2020)

Technik 
Neon-Schriftzug, Wandzeichnungen
Datierung 
2013
Material 

Neonröhren, Marker auf Wandfarbe und Tapete

Standort 
41 Vonwilstrasse
9000 St. Gallen
Schweiz
Künstler/innen
Beni Bischof

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