Kaleidophon

Sonja Feldmeier, «Kaleidophon», 2019, Schulanlage Looren, Fachstelle Kunst und Bau, Amt für Hochbauten, Stadt Zürich, Abbildung: Visualisierung Sonja Feldmeier

Sonja Feldmeier, «Kaleidophon», 2019, Schulanlage Looren, Fachstelle Kunst und Bau, Amt für Hochbauten, Stadt Zürich, Abbildung: Visualisierung Sonja Feldmeier

Kaleidophon

Public Art

Die Audioskulptur «Kaleidophon» von Sonja Feldmeier (*1965) von 2019 übernimmt die Aufgaben des Schulgongs und verwandelt die gesamte Schulanlage Looren in eine begehbare Klanglandschaft. Zeitlich und räumlich versetzt erschallen auf dem Areal verschiedene Klangintervalle, welche die Schüler und Schülerinnen in die Pause herausrufen und nach der Pause mit einer flügelschlagartigen Bewegung einsammeln. In zwei Projektwochen wurde gemeinsam mit den Schulkindern für jedes Gebäude ein eigener Klang kreiert. Die Kinder nahmen Klänge des alltäglichen Schulbetriebs auf wie Bleistiftspitzen, in Büchern blättern, Ballspiele, Schreibgeräusche oder Turnschuhgetrampel. Diese Aufnahmen wurden im Tonstudio zu Rhythmen verdichtet und mit Klängen von Profimusikern und -musikerinnen verwebt. Konzeptionell greift Sonja Feldmeier die Beziehung und Verschränkung von Innen- und Aussenwelten auf, wie sie bereits von Cramer und Del Fabro/Gerosa, den Architekten des 1966 bis 1971 entstandenen Baus, in der Gebäude- und Landschaftsgestaltung angelegt sind.

Technik 
Audioinstallation
Datierung 
2019
Standort 
Katzenschwanzstrasse 5
8053 Zürich
Schweiz
Künstler/innen
Sonja Feldmeier

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