Schreitender Jüngling (Franz)

Karl Geiser, «Schreitender Jüngling (Franz)», 1927, Muraltengut, Fachstelle Kunst und Bau, Amt für Hochbauten, Stadt Zürich, Foto: Pietro Mattioli

Karl Geiser, «Schreitender Jüngling (Franz)», 1927, Muraltengut, Fachstelle Kunst und Bau, Amt für Hochbauten, Stadt Zürich, Foto: Pietro Mattioli

Schreitender Jüngling (Franz)

Public Art

Nackte Knabenfiguren und der männliche Eros waren in den 1920er-Jahren Hauptthema von Karl Geiser (1898–1957). Franz, eines seiner wichtigsten Modelle, posierte im Akt des Schreitens; der nach vorne ausschwingende linke Arm korrespondiert mit dem ausschreitenden rechten Bein, während das linke Bein den nächsten forschen Schritt ankündigt. Die Körperlichkeit der Figuren und die sinnliche Erfahrung waren dem Plastiker, Zeichner, Radierer und Fotografen ein zentrales Anliegen. Geisers künstlerische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper war ebenso intensiv wie sein erotisches Verhältnis zu ihm. Der schreitende Jüngling wurde erst postum im Auftrag der Stadt Zürich in Bronze gegossen. Die Zürcher Stadtregierung hatte das patinierte Gipsmodell 1958 aus dem Nachlass des Künstlers erworben. Aufgestellt wurde die Bronzefigur im Unterholz auf der Südseite des Muraltenguts.

Technik 
Bronze
Datierung 
1927
Standort 
Seestrasse 203
Muraltengut
8002 Zürich
Schweiz
Künstler/innen
Karl Geiser

Werbung