Spirale V

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Josef Staub, Spirale V, 1985-1986, Plastik, Chromstahl, 320x270x300 cm, Hertizentrum, Eigentum Stadt Zug, Schenkung Korporation Zug (1985)  

Spirale V

Public Art

Auf dem Platz zwischen dem Hertizentrum und der Kirche St. Johannes steht ein Brunnen mit dem Werk Spirale V von Josef Staub. Die Chromstahlplastik ist in der Mitte des Wasserbeckens auf einem flachen Sockel platziert. Einer sich nach oben öffnender Spirale gleich windet sich ein Chromstahlband aus dem Wasser in die Höhe. Der spielerische Verlauf der Spirale steigt von unten nach oben; es gibt einen Anfangs- und einen endpunkt. Die klare und geometrisch präzise Form wirkt leicht und erscheint von allen Seiten her wohlproportioniert und harmonisch. 

Die Spirale V ist, wie der Grosse Rugel auf der Rössliwiese, ein typisches geometrisch-abstraktes Werk von Josef Staub. Dabei entwickelte er die Form aus der Linie heraus und setzte diese in geschliffenem Edelstahlblech um. Die elegante Plastik wurde für den jetzigen Standort konzipiert, als der Platz und die Umgebung beim Neubau des Hertizentrums, von Derungs Architekten bzw. Flüeler Architekten 1982-1984 realisiert, umgestaltet wurden. Der als Treffpunkt vorgesehene Brunnen im Zentrum der Überbauung wurde von der Grundeigentümerin, der Korporation Zug, gestiftet. 

Josef Staub (1931-2006) wurden in Baar (ZG) geboren. Ursprünglich zum Maurer und Bauführer ausgebildet, erwarb er sein künstlerisches Können vor allem autodidaktisch. Ab 1950 war er als Maler tätig, ab 1965 wandte er sich der Plastik zu. In den 1970er und 1980er Jahren verbrachte Staub Studienaufenthalte in Spanien, Frankreich, Italien und in den USA. 1957 und 1959 erhielt er das eidgenössische Kunststipendium, 1958 ein Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung, 1975 das Stipendium des Kantons Zürich. 1989 war er Initiant und Mitorganisator der «Eisen 89-Perspektiven Schweizer Eisenplastik 1934-1989» in Dietikon. Er führte verschiedene Auftrags- und Wettbewerbsarbeiten aus und war an zahlreiche Ausstellungen in der Schweiz, Europa und den USA präsent. 

Datierung 
1985
Objektmasse 
320 x 180 x 70
Standort 
Hertizentrum
6300 Zug
Schweiz
Autor/innen
Jacqueline Falk
Künstler/innen
Josef Staub

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