UND

Markus Uhr, UND, 2013, Installation, Neonröhren und Plexiglas, ca. 180x380 cm, Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21, Eigentum Stadt Zug 

Markus Uhr, UND, 2013, Installation, Neonröhren und Plexiglas, ca. 180x380 cm, Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21, Eigentum Stadt Zug 

UND

Public Art

An der Nordfassade der Bibliothek Zug, ursprünglich 1530 als Kornspeicher errichtet und seither mehrfach umgebaut, leuchtet die Installation UND von Markus Uhr. Das grosse, aus Neonröhren gebildete Wort ist von der St.-Oswalds-Gasse her schon von Weitem sichtbar. Das Lichtobjekt hebt sich vom historischen Gebäude ab und verweist auf dessen heutige Funktion: Das Wort UND regt zu Fragen an und macht neugierig. Eine Neugierde, die vielleicht mit dem Besuch der Bibliothek, dem Ort der Buchstaben und des Wissens, gestillt werden kann. Dieses Werk korrespondiert mit dem Diamantherz von Uhr, dass an der Fassade des nahen Burgbachschulhauses angebracht ist. Das Werk UND entstand ursprünglich für den Bahnhof Baar im Rahmen der von der Einwohnergemeinde Baar initiierten Ausstellung «Skulpturen in Baar» 2013. Hier stand es für das Verbindende von Ankunft und Abfahrt, für das Dazwischen von «Willkommenheissen» und «Verabschieden». 

Markus Uhr wurde 1974 in Baar geboren. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Er absolvierte eine Lehre als Hochbauzeichner und eine als Landschaftsgärtner. Es folgte von 1998 bis 1999 ein Studium an der Hochschule Luzern im Fachbereich Design und Kunst. Danach begann er ein Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, das er 2008 mit dem Master of Arts abschloss. 2007 erhielt Uhr den Swiss Art Award, 2008 den Marion-Ermer-Preis. Mit seinen Werken ist er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. 

Datierung 
2013
Objektmasse 
180 x 380
Standort 
Bibliothek Zug
St.-Oswalds-Gasse 21
6300 Zug
Schweiz
Autor/innen
Jacqueline Falk
Künstler/innen
Markus Uhr

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