"Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen"

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

Anita Zimmermann, "Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen", 2014, Kunst am Bau der Stadt St.Gallen

"Wenn Schnecken hüpfen könnten" - "Natürlich können Schnecken hüpfen"

Public Art

Mit „Wenn Schnecken hüpfen könnten“ konzipierte Anita Zimmermann einen unkonventionellen Beitrag für den Kunst-am-Bau-Wettbewerb zur Innensanierung und zum Neubau einer Turnhalle für die Schulanlage Gerhalden – und erhielt damit den Zuspruch der Jury. Am Anfang stand ein Gerücht, das von der Künstlerin selbst in die Welt gesetzt wurde: Während der Aushubarbeiten für die neue Turnhalle sollen die Bauarbeiter auf eine ungewöhnlich grosse Ansammlung von Weinbergschnecken gestossen sein. Was es wohl damit auf sich hat? Mit der Schnecke Geri erhält ein Insider der Schneckenkolonie eine Stimme – und das von Zimmermann als partizipatives Kunstprojekt angelegte Buch „Wenn Schnecken hüpfen können“ ihre Leitfigur. Zwischen zitronengelbe Buchdeckel hat die Künstlerin ein 150 Seiten starkes Sammelsurium von eigens kreierten Geschichten, bunten Collagen, Zeichnungen und zum Gestalten animierenden Leerstellen gepackt. Über Kindheitsfotos finden auch sie selbst, der Schauspieler Romeo Meyer, der die Geschichten im Buch verfasst hat, der Grafiker Yvo Egger sowie die Architekten Florian Gantenbein und Andreas Brüschweiler Eingang in das Buch. Jeweils zu Beginn des Schuljahres erhalten die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler im Schulhaus Gerhalden ein Exemplar von „Wenn Schnecken hüpfen könnten“. Die Kinder sollen es während ihrer Schulzeit als persönliches Arbeitsbuch weitergestalten – zeichnend, malend, klebend, schreibend – oder untereinander austauschen. Wie die Schnecken so soll auch das Buch im Leben der Schülerinnen und Schüler Spuren hinterlassen und als Kondensat der Erinnerung an die Zeit im Gerhalden weiterwirken. (Text: Stefanie Kasper, September 2020)

Technik 
Buch
Datierung 
2014
Objektmasse 
32 x 21 x 2
Material 

Buch

Standort 
Lessingstrasse 46
9008 St. Gallen
Schweiz
Künstler/innen
Anita Zimmermann

Werbung