Helena Wyss-Scheffler - Kai Klahre

Helena Wyss-Scheffler, «Falls es schiefgehen sollte», 2018, Aquarell und Gouache, Hinterglasmalerei,35 x 42 cm

Helena Wyss-Scheffler, «Falls es schiefgehen sollte», 2018, Aquarell und Gouache, Hinterglasmalerei,35 x 42 cm

Kai Klahre, «Lust for Life», 2019, Bronze und Aluminium, mit Öl bemalt, 30 cm hoch

Kai Klahre, «Lust for Life», 2019, Bronze und Aluminium, mit Öl bemalt, 30 cm hoch

Helena Wyss-Scheffler - Kai Klahre

Ereignistyp 
Vernissage
Datum 
25.04.2019 18:0020:00
Information 

Helena Wyss-Scheffler (*1983) versteht es mit ihrer stimmungsvollen Malerei Gegensätze auszuloten: Sei es, indem sie ihren Gemälden mit zarten, ineinander fliessenden Farbverläufen oder hauchdünn aufgetragenen, sich durchdringenden Farbteichen eine enorme Strahlkraft verleiht. Sei es mit einer Bildsprache, die unaufgeregt zwischen präziser Gegenständlichkeit und verschwommenen, von Farbe durchdrungenen Umrissen wechselt. So lässt die Künstlerin in ein und demselben Bild markante, schön ausgearbeitete Gesichtszüge neben teils nur als Farbfläche angedeuteten Gesichtern auf uns wirken oder setzt mit intensiven Farbakzenten Kontraste.

Die Personen, welche Helena in ihren neuesten Werken der Serie Auftauchenerscheinen lässt, hat sie alten Familienfotografien aus dem Internet entnommen und in Szenerien ihres aktuellen Umfelds eingefügt. Mit den dargestellten Menschen, die sie nicht kennt, verwebt die Künstlerin eine unbekannte, fremde Vergangenheit mit ihrer eigenen Gegenwart. In Aquarell und Gouache auf Leinwand, sowie erstmals auch hinter Glas, schafft sie neue Begebenheiten und Zeitebenen, welche – als unspektakuläre Alltagssituationen inszeniert – uns unsere eigene Bildgeschichte dichten lässt. Helena Wyss-Scheffler hat an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich Bildende Kunst studiert und lebt in Würenlos.

Kai Klahre (*1981) schöpft die Ideen für seine Bilder und Plastiken aus Zeichnungen. Zuerst unbestimmt, werden Linien zu Formen und die Formen zu Figuren, Tieren und Pflanzen. So lässt er mit figürlichen Motiven auf abstraktem Hintergrund traumhafte Szenerien entstehen, die sich trotz narrativem Charakter einer eindeutigen Bedeutungszuschreibung entziehen, seine Kompositionen aber von Lebendigkeit sprühen lassen. In der Ausstellung werden neue Skulpturen seinen Malereien gegenübergestellt, welche den Ursprung für jede Plastik bilden.

Kai Klahre hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg Freie Malerei studiert und ist Meisterschüler bei Prof. Thomas Hartmann. Er lebt und arbeitet in Nürnberg.

Institution 
Adresse 
Münstergasse 62
3011 Bern
Schweiz
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