Nathalie Djurberg & Hans Berg

Nathalie Djurberg & Hans Berg, One Need Not Be a House, The Brain Has Corridors, 2018, Stop-Motion-Animation, Musik, 8.18 Min., © Nathalie Djurberg & Hans Berg, Courtesy Lisson Gallery

Nathalie Djurberg & Hans Berg, One Need Not Be a House, The Brain Has Corridors, 2018, Stop-Motion-Animation, Musik, 8.18 Min., © Nathalie Djurberg & Hans Berg, Courtesy Lisson Gallery

Nathalie Djurberg & Hans Berg

In Kooperatioin mit Fumetto Comic Festival

Ereignistyp 
Vernissage
Datum 
20.03.2021 11:00
Information 

Rechts fletscht die Sehnsucht die Zähne, links krächzt die Begierde am Abgrund. Im Halbschatten lauern Knetfiguren und Marionetten. Sie sind verwegen und verzweifelt, egoistisch und verletzlich. «One need not be a chamber to be haunted» – man braucht keine Geisterkammer zu sein, um dem Spuk zu begegnen. Der Emily Dickinson entliehene Leitsatz inspirierte nicht nur den Titel einer Arbeit, er bringt das ganze Djurberg’sche Universum auf den Punkt. Die schwedische Künstlerin Nathalie Djurberg führt das Publikum in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hans Berg durch ein imaginäres Labyrinth zwischen Himmel und Hölle.

Das Duo erweckt in aufwändigen Stop-Motion-Filmen ein überbordendes Universum an Menschen, Tieren und Fantasiegestalten – alle getrieben von menschlichem Wahnsinn, Halluzinationen und Begierden. Unbeleuchtete Gänge und halbe Stockwerke treten ohne Vorwarnung in grelles Scheinwerferlicht. Die surrealen Szenarien und alptraumartigen Visionen gehen unter die Haut und werfen das Publikum auf sich selbst zurück.

Institution 
Adresse 
Europaplatz 1
6002 Luzern
Schweiz
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