Etikette und Maskerade — Miniaturbildnisse des Barock

Etikette und Maskerade — Miniaturbildnisse des Barock

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
13.03.202116.01.2022
Information 

Unter Louis XIV avancierte Frankreich zur führenden Herrschaft Europas. Das Schloss Versailles erstrahlte in voller Pracht und war Ausdruck von Grösse und absolutistischer Macht – der König wurde göttergleich verehrt. Der Sonnenkönig zog den hohen Adel an den Hof und begünstigte ihn zeremoniell, um ihn zugleich zu kontrollieren. Eine Wohnung in Versailles zugewiesen zu bekommen, war ein bedeutendes Privileg. Die Etikette beschrieb und regelte hierbei jeden Vorgang und wies jedem Mitglied des Hofes einen für alle sichtbaren Rang innerhalb dieser Gesellschaft zu. Trotz opulenter Inszenierung in kostbaren Roben aus Seide und Spitze mit Allongeperücken und Fächern spielten Aspekte der Convenance, Zurückhaltung und Takt eine herausragende Rolle.
Zeitgleich begann der Aufstieg des Königreichs England zur führenden Kolonialmacht und später zum Zentrum von Handel und Industrie. Grossbritanniens konstitutionelle Monarchie bildete eine reiche Aristokratie aus, die in repräsentativen Landsitzen ihr gesellschaftliches Zentrum fand.
Etikette und Maskerade jener Zeit dienten dabei sowohl als Symbol der Selbstdefinition als auch der Täuschung. Dies veranschaulicht eine konzise Auswahl von Miniaturbildnissen des Hochbarock aus Frankreich und England aus dem reichen Fundus der Miniaturensammlung im Kunst Museum Winterthur.

Adresse 
Stadthausstr. 6
8400 Winterthur
Schweiz
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Pablo Picasso trifft auf James Ensor und eine zweite Ausstellung zeigt Miniaturbildnisse des Barocks.

Unter dem Leitmotiv der Maskerade stehen sich die beiden wegweisenden Künstler und Meister der Moderne gegenüber: James Ensor und Pablo Picasso. Eine konzise Auswahl von Miniaturbildnissen lässt uns in einer Parallelausstellung in die Zeit des Hochbarocks eintauchen. Ein wunderbare museale Präsentation, die Kleines grossartig inszeniert.

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