Flo Kaufmann und Gäste. H.o.Me. – Heim für obsolete Medien VERLÄNGERT BIS 25. JULI

Flo Kaufmann und Gäste, H.o.Me. – Heim für obsolete Medien, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi

Flo Kaufmann und Gäste, H.o.Me. – Heim für obsolete Medien, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi

Ted Davis, XYscope, 2021, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist.

Ted Davis, XYscope, 2021, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist.

Anyma, Synkie, seit 2010, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist.

Flo Kaufmann und Gäste, H.o.Me. – Heim für obsolete Medien, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist.

Flo Kaufmann und Gäste, H.o.Me. – Heim für obsolete Medien, Ausstellungsansicht Kunsthaus Langenthal, Foto: Martina Flury Witschi, Courtesy of the Artist.

Flo Kaufmann und Gäste. H.o.Me. – Heim für obsolete Medien VERLÄNGERT BIS 25. JULI

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
03.03.202125.07.2021
Information 

Kassetten, Schallplatten, Super 8 – das Kunsthaus wird für fünf Monate zu einem Labor obsoleter Medien. Der Musiker, Künstler, Ingenieur und «bricoleur universel» Flo Kaufmann (*1973, lebt und arbeitet in Solothurn) hat hunderte Geräte, Ton- und Bildträger zusammengetragen, oft als Rettung in letzter Minute. So entstand eine Gebrauchssammlung für Experimente, weder museal noch einfach nostalgisch, die nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Künstlerische Arbeiten von Kaufmann und anderen zeigen, wie alte Medien zu neuen Experimenten anregen. Gäste aus Kunst und Musik lassen im H.o.Me. während der Ausstellung neue Werke entstehen. Viele Geräte können auch vom Publikum ausprobiert werden.

Das Buch zur Ausstellung H.o.Me. ist jetzt im Buchhandel oder direkt bei uns erhältlich!
Anhand von Objekten aus Kaufmanns Sammlung erzählt das Buch Mediengeschichte, und es zeigt, wie zeitgenössische Kunstschaffende mit ausgedienten Medien arbeiten. Fachleute aus den Bereichen Kunst, Musik
und Restaurierung vertiefen das Thema und geben Tipps zur Erhaltung audiovisueller Schätze.
208 Seiten, 96 meist farbige Abbildungen, broschiert, im Schuber, 17 x 23.5 cm, Deutsch/Englisch,
32 CHF / 28€

 

Tag der obsoleten Medien 10. Juli 13.30 - 22.00 Uhr

An zwei Talks sprechen Künstler:innen, Sammler:innen und Restaurator:innen über ihr Interesse an obsoleten Medien, das Bewahren und Wiederbeleben. Gleichzeitig findet ein Workshop für Kinder statt. Faith Holland fotografiert den ganzen Tag über das Publikum mit einer historischen Digitalkamera – das Portrait darf auf Floppy Diskette mit nach Hause genommen werden. In den Performances von Manuela Imperatori und Max Treier spielen Kassettenrekorder und die Schnittstellen von Körper und Medium eine Rolle. Michael Egger demonstriert seinen analogen Videosynthesizer Synkie, das Kollektiv Mobileskino seine Methode, mittels Tintenstrahldrucker aus Videos 16mm Filme zu machen. Sarina Scheidegger & Rodrigo Toro Madrids Performance resultiert aus ihrem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt in der Ausstellung und involviert eine selbstgebaute Schallplattenschneidmaschine. Jonathan Frigeri wird in seinem Konzert live Klänge über UKW auf im Raum verteilte Radios senden. Strotter Inst. verwendet für sein Konzert Plattenspieler, auf die er keine Platten, sondern mannigfaltige Gegenstände legt, um Klänge zu erzeugen. Flo Kaufmann ergänzt ihn mit selbstgebauten Synthesizern. Biblioteq Mdulair spielen auf einer Wand von Test-Oszillatoren, die einst in Labors standen. In der abschliessenden Listening Session zeigen die Musikerin Martina Lussi und weitere Mitwirkende Fundstücke von Kassetten, Bändern und Platten aus der Ausstellung.

Detailprogramm

 

Adresse 
Marktgasse 13
4900 Langenthal
Schweiz
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