Nathalie Djurberg, Hans Berg — Delights of an Undirected Mind

Nathalie Djurberg & Hans Berg, Delights of an Undirected Mind, 2016, Stop-Motion-Animation, Musik, 6.40 Min., © Nathalie Djurberg & Hans Berg, Courtesy Lisson Gallery

Nathalie Djurberg & Hans Berg, Delights of an Undirected Mind, 2016, Stop-Motion-Animation, Musik, 6.40 Min., © Nathalie Djurberg & Hans Berg, Courtesy Lisson Gallery

Nathalie Djurberg, Hans Berg — Delights of an Undirected Mind

In Kooperation mit Fumetto Comic Festival Luzern

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
02.04.202219.06.2022
Information 

Rechts fletscht die Sehnsucht die Zähne, links krächzt die Begierde am Abgrund. Im Halbschatten lauern Knetfiguren und Marionetten. Sie sind verwegen und verzweifelt, egoistisch und verletzlich. «One need not be a chamber to be haunted» – man braucht keine Geisterkammer zu sein, um dem Spuk zu begegnen. Der Emily Dickinson entliehene Leitsatz inspirierte nicht nur den Titel einer Arbeit, er bringt das ganze Djurberg’sche Universum auf den Punkt. Die schwedische Künstlerin Nathalie Djurberg führt das Publikum in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hans Berg durch ein imaginäres Labyrinth zwischen Himmel und Hölle.

Das Duo erweckt in aufwändigen Stop-Motion-Filmen ein überbordendes Universum an Menschen, Tieren und Fantasiegestalten – alle getrieben von Wahnsinn, Halluzinationen und Begierden. Unbeleuchtete Gänge und halbe Stockwerke treten ohne Vorwarnung in grelles Scheinwerferlicht. Die surrealen Szenarien und alptraumartigen Visionen gehen unter die Haut und werfen das Publikum auf sich selbst zurück.

Institution 
Adresse 
Europaplatz 1
6002 Luzern
Schweiz
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Künstler/innen
Hans Berg
Nathalie Djurberg

Videos

Die schwedische Künstlerin Nathalie Djurberg und der Komponist Hans Berg führen das Publikum durch ein imaginäres Labyrinth zwischen Himmel und Hölle.

Ganz ohne Zeigefinger geht das Künstlerduo gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Ausgrenzung, die Objektifizierung von Frauen oder die Doppelmoral der katholischen Kirche an. Die surrealen, alptraumartigen Szenerien, in denen sich Grausamkeit und derber Humor mischen, gehen unter die Haut und werfen das Publikum auf sich selbst zurück. Djurberg und Berg faszinieren mit ausdrucksstarken Bilder für Gier, Rache, Unterwerfung, Lust, Sex und Scham.

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