Sebastian Stadler

Sebastian Stadler, L'apparition, Serie, 2015-2018, Courtesy the artist

Sebastian Stadler, L'apparition, Serie, 2015-2018, Courtesy the artist

Sebastian Stadler

Pictures, I think - Manor Kunstpreis St.Gallen 2019

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
16.11.201916.02.2020
Information 

Sebastian Stadler (*1988 St.Gallen) erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2019. In seinem die Medien der Fotografie und des Videos umfassenden Schaffen thematisiert der Künstler die Besonderheiten seiner Umgebung: Unauffälliges gerät in den Fokus der Kamera und wird zum Bildmotiv. Scheinbar Unbedeutendes oder Nebensächliches erhält in der fotografischen Umsetzung eine konzise Wirkung.

Die Beschäftigung mit Fotografie und Video folgt gewissermassen einem dokumentarischen Aufspüren von medialen, ästhetischen, kulturellen, aber auch gesellschaftlichen Fragestellungen. Aufenthalte in europäischen Städten wie Paris, wo er dank des Atelierstipendiums der visarte.ost vier Monate in der Cité des Arts verbrachte, finden eine genauso eindringliche Resonanz wie Reisen in Gebiete des Südkaukasus. Die kulturellen Erfahrungen übersetzt der Künstler jeweils überlegt, präzis, aber auch subversiv in darstellerisch ausgefeilte fotografische und filmische Arbeiten, die bestechend wirken. Sebastian Stadler studierte 2008–09 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), bevor er 2009–11 an der Ecole cantonale d'art de Lausanne (ECAL) den Studiengang Fotografie absolvierte.

Kuratorin: Nadia Veronese

Adresse 
Museumstrasse 32
9000 St. Gallen
Schweiz
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Künstler/innen
Sebastian Stadler

Videos

Beiläufiges und Befremdliches übersetzt Sebastian Stadler mit Film und Fotografie in gesellschaftliche Fragestellungen. 
 
Der mit dem Manor Kunstpreis St.Gallen 2019 geehrte Künstler thematisiert Besonderheiten seines Umfeldes und widmet sich der Frage nach dem Abbild der Realität. Unauffälliges gerät in den Fokus der Kamera und wird zum Bildmotiv. Scheinbar Unbedeutendes oder Nebensächliches erhält in der fotografischen oder filmischen Umsetzung eine konzise Wirkung. Dank Stadlers präziser aber auch subversiven Arbeitsweise, bekommt die Ausstellung etwas Bestechendes und entwickelt einen eigenständigen Sog.

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