Vivian Suter — Retrospektive

Vivian Suter, Atelier, Panajachel, Guatemala, 2018, courtesy of the artist und Karma International, Zürich; Gaga, Mexico City; Gladstone Gallery, New York/Brüssel; Proyectos Ultravioleta, Guatemala City; Stampa, Basel, Foto: Flavio Karrer

Vivian Suter, Atelier, Panajachel, Guatemala, 2018, courtesy of the artist und Karma International, Zürich; Gaga, Mexico City; Gladstone Gallery, New York/Brüssel; Proyectos Ultravioleta, Guatemala City; Stampa, Basel, Foto: Flavio Karrer

Vivian Suter — Retrospektive

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
06.11.202113.02.2022
Information 

Die argentinisch-schweizerische Künstlerin Vivian Suter (*1949) wird seit ihrem Auftritt an der Documenta 14 in den bedeutendsten Museen weltweit ausgestellt. Dabei gilt die Aufmerksamkeit vor allem ihrem jüngsten Werk: In dichten Installationen präsentiert die Künstlerin lose Leinwände frei von der Decke hängend. Das Publikum schreitet quasi durch ihre Malerei hindurch und erlebt so ein atmosphärisch dichtes Werk von Formen, Farbigkeit, Abstraktion und Spuren der Witterung.

Vivian Suter lebt und arbeitet heute in Guatemala. Bis in die 1980er-Jahre gehörte sie aktiv zur Basler Kunstszene, aber nach ihrem Wegzug aus der Stadt wurde ihr Werk in der Schweiz bis zur Ausstellung in der Kunsthalle Basel 2014 kaum mehr beachtet. Die Retrospektive versammelt frühe Zeichnungen, malerische Wandreliefs der 1980er-Jahre und die neuesten luftigen Installationen, denn es zählt zu den schönsten Aufgaben eines Kunstmuseums, genau hinzusehen, kunsthistorischen Kontext zu vermitteln und die Kunstgeschichte mitzuschreiben. Damit die Rezeption der Künstlerin gerade auch in der Schweiz nachhaltig wirkt.

Institution 
Adresse 
Europaplatz 1
6002 Luzern
Schweiz
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Künstler/innen
Vivian Suter

Videos

Einen umfassenderen Blick auf Vivian Suters Werk ermöglicht derzeit das Kunstmuseum Luzern. Ohne die Kunstgesellschaft wäre das nicht möglich.

Nichts Geringeres als Kunstgeschichte mitzuschreiben - das zählt Fanni Fetzer, Direktorin des Kunstmuseums Luzerns, zu den schönsten Aufgaben eines Museums. Die Kunstgesellschaft hält ihr bei dieser Aufgabe im Hintergrund den Rücken frei.

Unabhänigig, dank Verein
Ein Verein als Trägerin des Museums, das sichert uns Unabhängigkeit”, sagt Direktorin Fanni Fetzer. So habe sie in der Programmgestaltung freie Hand. Stünde ein Mäzen im Hintergrund, wäre die Ausrichtung des Museums wohl auch ein wenig von dessen Prioritäten und Vorlieben mitbestimmt.
Als Kern ihrer Aufgabe als Direktorin des Kunstmuseums sieht Fetzer, Luzern nach aussen zu tragen und die Welt nach Luzern zu bringen. Nebst diesen beiden Bewegungen will sie aufstrebende Talente fördern. Und: die Qualitäten von Positionen ins Zentrum rücken, die etwas in Vergessenheit gerieten, oder bislang eher geringe Beachtung fanden.

Seit Documenta 14 in bedeutenden Museen Po
Oder auch das Schaffen von Künstler*innen noch umfassender zu würdigen. Aktuell macht das Fetzer mit der Ausstellung “Vivian Suter – Retrospektive”. Seit ihrem Auftritt an der Documenta 14 werden ihre Arbeiten in den bedeutendsten Museen weltweit ausgestellt.  
Dabei gilt die Aufmerksamkeit vor allem dem jüngsten Werk der argentinisch-schweizerischen Künstlerin (*1949): In dichten Installationen präsentiert sie lose Leinwände frei von der Decke hängend. Das Publikum schreitet quasi durch ihre Malerei hindurch und erlebt so ein atmosphärisch dichtes Werk von Formen, Farbigkeit, Abstraktion und Spuren der Witterung. 

Werk umfassender würdigen
Etwas in Vergessenheit geraten ist Suters früheres Werk. Mit der Retrospektive wirft das Kunstmuseum Luzern nun einen umfassenderen Blick auf Suters bisheriges Werk. “Es zählt zu den schönsten Aufgaben eines Kunstmuseums, genau hinzusehen, kunsthistorischen Kontext zu vermitteln und die Kunstgeschichte mitzuschreiben”, sagt Fetzer. 

Kunstgesellschaft 1819 gegründet  
Der Kunst zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, darum ging es schon in den Anfängen der Kunstgesellschaft. 
1819 wurde diese mit dem Zweck gegründet, Künstler*innen und Kunstinteressierten ein Forum zu schaffen und mittelfristig Räumlichkeiten für Ausstellungen zur Verfügung zu stellen. 
1933 eröffnete die Kunstgesellschaft im von Armin Meili gebauten Kunst- und Kongresshaus ein eigenes Museum.
In den 1990er-Jahren wird der «Meilibau» durch das von Jean Nouvel entworfene Kultur- und Kongresszentrum Luzern KKL ersetzt. Das Kunstmuseum Luzern zieht im Jahr 2000 in den 4. Stock des KKL ein.

Heute umfasst die Kunstgesellschaft rund 2’500 Mitglieder. Diese sind das direkte Umfeld des Kunstmuseums. Die Kunstgesellschaft ermöglicht die vielfältigen Ausstellungen, das abwechslungsreiche Begleitprogramm, die Erweiterung der Sammlung und die fundierten Publikationen. 
Mitglieder der Kunstgesellschaft Luzern haben freien Eintritt ins Kunstmuseum Luzern sowie zahlreiche weitere Kunstinstitutionen in der ganzen Schweiz. Sie erhalten Ermässigung auf Publikationen und Editionen des Kunstmuseums Luzern.

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