Vom Band zum Byte

René Bauermeister, Hommage à Duchamp, 1976, U-Matic, Ton, 6.17', Kunstmuseum Luzern

René Bauermeister, Hommage à Duchamp, 1976, U-Matic, Ton, 6.17', Kunstmuseum Luzern

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Digitalisierung der Videosammlung

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
14.09.201924.11.2019
Information 

Kunstwerke brauchen Pflege. Eine bröckelnde Farbschicht oder vergilbtes Papier können durch konservatorische Massnahmen gesichert werden. Wie aber gehen Kunstmuseen mit ihren Sammlungen von Medienkunst um?

Das Kunstmuseum Luzern besitzt zahlreiche Videoarbeiten aus den 1960er- und 1970er-Jahren – damals ein vollkommen neues Medium. Die rasante technische Entwicklung seither hat Filmformate und Abspielgeräte komplett veralten lassen. Kunst mit Schallplatten, Musikkassetten, VHS- und Betacam-Videos – die Kunst mit diesen neuen Medien war oft auch inhaltlich experimentell und gilt bis heute in vielerlei Hinsicht als Avantgarde.

Dank des mehrjährigen Digitalisierungsprojekts konnte jetzt die Videokunstsammlung für künftige Generationen gesichert werden. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in zeitgemässe Präsentationsformen, wenn das Rattern von Filmprojektoren und das Flimmern von Röhrenmonitoren wegfällt, und fragt nach der Digitalisierung nicht nur von Kunst, sondern auch unseres Alltags.

Vito Acconci, René Bauermeister, Silvie und Chérif Defraoui, Terry Fox, Jochen Gerz, Jean Otth, Peter Roehr, Roman Signer, Alex Silber, Hannes Vogel, Federico (Sigamber) Winkler, Rolf Winnewisser u.a.

Institution 
Adresse 
Europaplatz 1
6002 Luzern
Schweiz
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Videos

Dank des mehrjährigen Digitalisierungsprojekts konnte die Videokunstsammlung des Kunstmuseums Luzern für künftige Generationen gesichert werden. 
 
Kunstwerke brauchen Pflege. Eine bröckelnde Farbschicht oder vergilbtes Papier können durch konservatorische Massnahmen gesichert werden. Wie aber gehen Kunstmuseen mit ihren Sammlungen von Medienkunst um? Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in zeitgemässe Präsentationsformen, wenn das Rattern von Filmprojektoren und das Flimmern von Röhrenmonitoren wegfällt, und fragt nach der Digitalisierung nicht nur von Kunst, sondern auch unseres Alltags.

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