Zeit und Raum — Hommage an Peter und Christine Kamm

Fotografie von Christine und Peter Kamm mit Hund Sir Gordon und Werken von Richard Long, Red Stone Ring, 1990 und Stühlen von Josef Hoffmann und Wiener Avantgarde, in Architektur von Peter Kamm, Nachlass Peter und Christine Kamm, Zug, © 2021, ProLitteris, Zürich, Künstler und Ottiger Fotografie Zug

Fotografie von Christine und Peter Kamm mit Hund Sir Gordon und Werken von Richard Long, Red Stone Ring, 1990 und Stühlen von Josef Hoffmann und Wiener Avantgarde, in Architektur von Peter Kamm, Nachlass Peter und Christine Kamm, Zug, © 2021, ProLitteris, Zürich, Künstler und Ottiger Fotografie Zug

Zeit und Raum — Hommage an Peter und Christine Kamm

Architektur, Malerei, Skulptur, Design, Video - Piranesi, Hoffmann und Rix bis Ineichen, Signer und Kowanz

Ereignistyp 
Ausstellung
Datum 
29.08.202109.01.2022
Information 

Das Kunsthaus Zug wäre heute ein anderes, wenn sich das Ehepaar Fritz und Editha Kamm-Ehrbar nicht mit dem österreichischen Bildhauer-Emigranten Fritz Wotruba in Zug befreundet hätte. Wotruba beriet das Paar beim Aufbau ihrer Privatsammlung, die heute als Stiftung Sammlung Kamm die bedeutendste Kollektion Wiener Moderne in Europa ausserhalb Österreichs umfasst. Und die zur relevanten Stellung des Kunsthaus Zug im Kunstbetrieb beiträgt.

Die Ausstellung «Zeit und Raum» thematisiert das Verhältnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Im Zentrum steht das Wirken des Zuger Ehepaars Christine und Peter Kamm, der Sohn von Fritz und Editha Kamm-Ehrbar. Für ihn als Architekten und für sie als Kunsthistorikerin waren sowohl die Zeit wie auch der Raum wichtiger Bestandteil ihrer Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur. Werke ihrer privaten Sammlung, die mitten in ihrer Wohnung Teil des Lebens war, zeigt das Kunsthaus Zug nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Werke von Piranesi, Josef Hoffmann oder Maria von Uchatius überraschen ebenso wie Arbeiten von Roni Horn, Richard Long, Brigitte Kowanz, Roman Signer oder Kurt Sigrist. Auch Anna Margrit Annen, Guido Baselgia, Helena Krähenbühl, Albert Merz oder Hanna Villiger sind in Zug bekannte Namen, die zur Sammlung des Ehepaars Kamm gehören. Diese verbindet somit die Geschichte mit der Gegenwart, die Region mit der Welt.

Christine und Peter Kamm verknüpften das Sammeln bildender Kunst mit einem breiten Spektrum kultureller Aktivitäten. Dies verrät eine ganzheitliche Sicht auf Tradition und Innovation, Natur und Urbanität. Als Hommage zeigt die Ausstellung die verschiedenen Facetten ihres kulturellen Engagements für Zeit und Raum.

Kuratiert von Matthias Haldemann, Direktor.

Institution 
Adresse 
Dorfstrasse 27
6301 Zug
Schweiz
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