«Ikonen. Kunst und Kult» im Coninx Museum

Laurent Goei ? Selbstbildnis auf Sockel, 2002, Jeans, Holz, Stoff, Turnschuhe und Ketten; Foto: Eliane Laubscher, Zürich

Laurent Goei ? Selbstbildnis auf Sockel, 2002, Jeans, Holz, Stoff, Turnschuhe und Ketten; Foto: Eliane Laubscher, Zürich

Hinweis

«Ikonen. Kunst und Kult» im Coninx Museum

Für seine diesjährige Wechselausstellung konnte das Coninx Museum die Künstlerin und message-salon-Initiantin Esther Eppstein gewinnen. Eppstein hat unter dem Titel «Ikonen» Exponate der hauseigenen Sammlung und Leihgaben zeitgenössischer Kunst, vor allem aus der Sammlung Andreas Züst vereint. Neben traditionellen Ikonen stellt sie Malerei, Grafik, Skulptur, Installationen, Fotografie und Neue Medien vor und schliesst ins Thema – vielleicht etwas allzu weit gefasst – auch einen ganzen Raum voller Bergdarstellungen oder Autos ein. Interessant sind die Gegenüberstellungen von Marienbildern von einst und jetzt: wie man im religiösen Kontext vor Jahrhunderten Mutter und Kind auf Ikonen zusammenfasste und wie sich heute Ruth Erdt oder Yoki van de Cream auf fotografischen Selbstbildnissen mit ihren Sprösslingen sehen. Auch wenn das Thema nicht immer ganz stringent gefasst ist, kann man sich doch auf einzelne Entdeckungen einlassen. Von Eduard Vallet wird ein unwiderstehlicher Berg gezeigt, Dorothy Iannone breitet ihre kindlich dekorativen Erzählungen aus und Daniele Buetti hat ein süsses Frauengesicht durchbohrt. Einige weitere Teilnehmende sind Marc Chagall, Karl Geiser, Giovanni Giacometti, Christian Andersen, Sibylle Feucht, Peter Fischli/David Weiss, Sylvie Fleury, Weegee.

Bis 
22.02.2003

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