«Niemand ist eine Insel» in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst und im Stadtraum

Bob & Roberta Smith ? Bob Dylan; Foto: Horst Griese

Bob & Roberta Smith ? Bob Dylan; Foto: Horst Griese

Hinweis

«Niemand ist eine Insel» in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst und im Stadtraum

Unter dem Titel «Niemand ist eine Insel» werden 16 kooperative Kunstprojekte vorgestellt. Künstler und Künstlerinnen wurden angefragt, eine Arbeit in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zu entwickeln. Diese Partner können die Domgemeinde, irgendwelche interessierten Bürger oder Wissenschaftler, ein Bremer Rechtsanwalt und Notar, Schauspielerinnen des Bremer Theaters oder Sozial- oder Bildungseinrichtungen sein. Die KünstlerInnen spüren ihre Themen in ökologischen und gesellschaftlichen Feldern, in der Mode, dem Tourismus und der Geschichte Bremens auf. Die Ausdrucksweisen spielen sich zwischen Aktion, Performance, Modellprojekt und Skulptur ab. Silke Wagner richtet ein Website (www.schutzehe.de/) ein, die sich mit der Scheinehe befasst, der Heirat als Möglichkeit, AusländerInnen zu helfen. Dazu findet eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten statt. Rémy Zaugg realisiert in Zusammenarbeit mit Bremer Unternehmen eine Arbeit, die diese selbst und für die Stadt wichtige Rohstoffe thematisiert. Ruprecht Matthies denkt mit einer zehn Meter langen Wortskulptur und mit Passanten über das Verzichten nach und N55 (Infos unter www.n55.dk) stellt in «Farming in the City» eine Fischzucht auf. Passanten können die zur Verfügung gestellte Modellsituation nutzen und Biologiestudenten der Universität sollen das Ganze als Rechercheobjekt sehen. Einige weitere Teilnehmende sind: Bob & Roberta Smith, Silke Thoss und friends, Korpys/Löffler, Sander/Claassen-Schmal, Tracy Mackenna und Edwin Janssen. Kuratoren: Eva Schmidt, Horst Griese. Mit Rahmenprogramm.

Bis 
25.10.2003

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