observing beast, time, evolution

Katie Holten · Globe, 2008, Tinte, Acryl, verleimtes Zeitungspapier, Courtesy Gasser & Grunert, New York

Katie Holten · Globe, 2008, Tinte, Acryl, verleimtes Zeitungspapier, Courtesy Gasser & Grunert, New York

Hinweis

observing beast, time, evolution

Im paläontologischen Museum, wo man Lebewesen vergangener Erdzeitalter recherchiert, fragen jetzt auch KünstlerInnen nach fossilen Ressourcen und Evolutionsprozessen. Der Hildesheimer Kunstverein hat sich mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum zusammengeschlossen, um gemeinsam künstlerische Arbeiten zu zeigen, die Fragen stellen wie: Was ist Leben? Was ist Zeit? Wer verantwortet den Klimawandel? Über ein Dutzend, seit vielen Jahren im Kontext der Naturwissenschaften, der Forschung und Ökologie arbeitende KünstlerInnen beschäftigen sich mit der - seit dem letzten UN-Klimabericht zugespitzt formulierten - Frage: Ist die Erde noch zu retten? Für die Hildesheimer Schau haben sie Themen der erdzeitgeschichtlichen Museumssammlung aufgegriffen, (fiktive) Dokumentationen sind entstanden, die Künstler schlüpfen in die Rolle von Amateurforschern, die Bienenkästen aufstellen, Paradiesvögel anlocken oder Gendaten sammeln. Sie archivieren Unkräuter, Insekten oder Bäume, beobachten Tiere, reflektieren die vergehende Zeit und widmen sich subtilen Veränderungen in der Umwelt. Einige der Teilnehmenden sind: Mark Dion, Katie Holten, Künstlerkollektiv Finger, Lois und Franziska Weinberger. Die Ausstellung findet zeitgleich in beiden Häusern statt und bezieht die paläontologische Sammlung des Museums mit über 200'000 Objekten mit ein. Die Kuratorinnen sind Elke Falat und Sabine Mila Kunz.

Bis 
02.11.2008

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