Federica Marangoni

Federica Marangoni · Go Up, 2016, Licht­installation, Courtesy Galerie Eulenspiegel

Federica Marangoni · Go Up, 2016, Licht­installation, Courtesy Galerie Eulenspiegel

Hinweis

Federica Marangoni

Eine Leiter aus Neonröhren. An der Aussenwand eines leer stehenden Gebäudes am Rümelinsplatz strebt sie in die Höhe, bis unter den Dachvorsprung. In der Mitte der rot leuchtenden Gerätschaft ist der geometrisch stilisierte Schriftzug «GO» zu lesen. Den Abschluss ganz oben macht das Wörtchen «UP».
Go up! Das kann nur im übertragenen Sinn gemeint sein: als Aufforderung zur Erhebung von Blick und Seele. Denn zum Klettern ist ­Federica Marangonis (*1940, Padova) Installation nicht geeignet. Die Multimedia-Künstlerin arbeitet gern mit Licht - ob Neonröhre oder LED-Leuchte. In ihrer farbintensiven Installation, die in etwas geringerem Massstab 2013 bereits die Mailänder Kunstakademie verschönte, klingt Dan Flavins Leuchtröhren-Kunst, in den Schrift­elementen Jenny Holzer an; und auch Brancusis ‹Unendliche Säule› ist nicht fern. Ähnlich hoch war letztes Jahr ‹The Leading Thread› in Venedig. Von einer mannshohen Spule zog sich ein roter Lichtfaden an der Marmorfassade des Ca'Pesaro in Marangonis Heimatstadt in die ­Höhe. Nach Basel geholt hat die Künstlerin, die mit einer Performance auch schon im MoMA in New York auftrat, Gregor Muntwiler, der mit seiner einen Steinwurf von der Installation entfernt gelegenen Galerie Eulenspiegel im November das 15-Jahr-Jubiläum feiert.

Bis 
26.11.2016
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Frederica Marangoni 08.06.201626.11.2016 Ausstellung Basel
Schweiz
CH
Autor/innen
Hans-Dieter Fronz
Künstler/innen
Frederica Marangoni

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