Printemps de Septembre

David Shrigley · Untitled, 2016

David Shrigley · Untitled, 2016

Hinweis

Printemps de Septembre

Seit 1991 belebt der Printemps de Septembre mit bildender Kunst die südfranzösische Stadt. Man hatte sich daran gewöhnt. Zu sehr: Der Elan, der sonst junge und teils riskante Positionen oder Formate brachte, ging verloren. 2013 sollte Jean-Marc Bustamante das Festival neu aufstellen. Er änderte Namen, Datum, Ausrichtung - und verlor Publikum. Immerhin brachte der Nullpunkt zutage, dass man ihn gern hat, den herbstlichen Frühling der Kunst in Toulouse. Fortan soll er biennal stattfinden. Christian Bernhard verantwortet den Neuanfang. Er nutzt die Rückkehr zu altem Namen und Datum, um Toulouse von über fünfzig Künstler/innen und einem Dutzend assoziierter Kurator/innen in eine «Archipelago-Oper» verwandeln zu lassen: mit sieben Gruppen-, zehn Einzelausstellungen, einem von Arnaud Labelle-Rojoux karnevalesk travestierten ‹Dada-Ball›. Bernhard hat viele singuläre Positionen eingeladen. Die 2008 an der Head diplomierte Emilie Ding wird ein Fresko im Kunstzentrum Radiant realisieren. Das für seine dokufiktionalen Performances beliebte Duo Louise Hervé und Chloé Maillet realisiert eine neue Arbeit, ebenso Eva Kot'átkovà, die wieder der Gewalt didaktischer Strategien Form gibt. Auch David Shrigley entwickelte eigens Installationen und Konzerte. Dazu kommen «Museumsspiele», wie die Doppelausstellung von Aurélien Froment und Raphaël Zarka in Les Abbatoirs - diesen Herbst lohnt ein Ausflug nach Toulouse.

Bis 
23.09.2016
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
In the plurality of worlds 23.09.201623.10.2016 Ausstellung Toulouse
Frankreich
FR

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