Livia Salomé Gnos

Livia Salomé Gnos · Concentrations, 2018, Atelieraufnahme Montreux

Livia Salomé Gnos · Concentrations, 2018, Atelieraufnahme Montreux

Hinweis

Livia Salomé Gnos

Zug — Die im Welschland lebende Innerschweizerin Livia Salomé Gnos (*1977, Zug) wurde in den letzten Jahren wiederholt nach Japan eingeladen und hat sich zur einer der fernöstlichsten der zahlreichen Schweizer Kunstschaffenden entwickelt. Ihre Arbeiten auf Papier huldigen u. a. einer vom Zen inspirierten Kargheit. So beschäftigt sie sich zurzeit mit Werken, die ihre ganz Strahlkraft erst entfalten, wenn ihr die Verwandlung des mit dem Pinsel ausgeführten Zeichnens in ein Meditieren gelingt. Der Balanceakt zwischen dem Begrüssen von Zufälligkeiten und dem Aufbau von Ordnungen teilt sich bei der Betrachtung der Arbeiten spontan mit. Als Frucht einer Zusammenarbeit der Zuger Bildungs- und Kultur- sowie Baudirektion mit der Galeristin Carla Renggli haben Beispiele ihrer Arbeiten nun in das dortige kantonale Verwaltungszentrum 1 gefunden. In den ‹Concentrations› beschreitet die Grenzgängerin solitäre oder sich überschneidende und dazwischen bestechende Effekte zeitigende Spiralen in Tusche oder Wasserfarbe. In den ‹Illuminations› tastet sie sich dagegen in übereinandergelegten Lagen von Tusche an fein verästelte Leerstellen heran, die so wie Blitze in der Nacht aufscheinen. 

Bis 
20.10.2018

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