«Gesehene Worte» und «Quattro Flaca» im Kunsthaus

Marcel van Eeden · Ohne Titel, 2004, Bleistift auf Papier, 19 x 28 cm

Marcel van Eeden · Ohne Titel, 2004, Bleistift auf Papier, 19 x 28 cm

Hinweis

«Gesehene Worte» und «Quattro Flaca» im Kunsthaus

Die in den 60er Jahren entstandene und sich seitdem immer weiter differenzierende Konzeptkunst hat auch für die Beschäftigung mit Text und Sprache die Bahn vorgespurt. Sehr viele Künstlerinnen und Künstler arbeiten heute mit sprachlichen Mitteln. Der Bezug zu Literatur, die Referenz zu erzählten Texten wurde von Künstlerseite aber schon immer hergestellt. Die Kuratorin Marianne Burki stellt in ihrer letzten Ausstellung 5 Positionen vor, die sich auf unterschiedliche Weise mit Literatur und Kunst auseinander setzen. Die in Brüssel lebende Schweizer Künstlerin Marie José Burki arbeitet oft mit einzelnen Sätzen, die sie in ein Verhältnis zu Bildern stellt. Die in Luzern lebende Irene Naef versucht, Ingeborg Bachmanns «Malina» filmisch zu fassen oder zeigt einen der deutschen Sprache kaum mächtigen Mann, der einen Text von Gottfried Keller vorliest. Der Schweizer Markus Raetz hat Raymond Roussel, André Breton und Paul Eluard kommentiert. Weitere Teilnehmende sind Dominik Stauch und Marcel van Eeden. Zugleich mit den Worte-Schmieden tritt ein unabhängiger Ausstellungsraum auf, der Quattro Flaca. Es handelt sich um einen unabhängigen, experimentellen Projektraum aus Londons East End, der eingeladen wurde, eine Ausstellung zu kuratieren. Der Künstler und Kurator Tom Humphreys zeigt eigene Arbeiten, zugleich solche von Michael Beutler, Sally Osborn und Alexander Wolff.

Bis 
05.11.2005

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