«Montagne, je te hais - montagne, je t'adore» im Ancien Pénitencier

Monica Studer und Christoph van den Berg · Nebelmeer, 2003, Tintenstrahldruck auf Fotopapier, 120 x 270 cm, Courtesy Walliser Kantonsmuseum Sitten, H. Preisig

Monica Studer und Christoph van den Berg · Nebelmeer, 2003, Tintenstrahldruck auf Fotopapier, 120 x 270 cm, Courtesy Walliser Kantonsmuseum Sitten, H. Preisig

Hinweis

«Montagne, je te hais - montagne, je t'adore» im Ancien Pénitencier

Gefürchtet und gemieden wurden die Alpen während Jahrhunderten als Hindernis betrachtet, das den Norden vom sonnigen Süden trennte und das man nur unter vielerlei Gefahren überqueren konnte. Erst im 18. Jahrhundert, als sich die Naturforscher der Berge annahmen, als die Thermalkurorte die ersten Touristen anzogen und schliesslich Alpinisten aus dem In- und Ausland die höchsten Gipfel bezwangen, wurde der Berg salonfähig und immer mehr auch zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor. Eine reizvolle Ausstellung im Ancien Pénitencier in Sion versucht anhand von zahlreichen künstlerischen Dokumenten und Bildern, vor allem aus dem Wallis, die Geschichte der Zähmung des Berges bis in die Gegenwart nachzuzeichnen: Von Caspar Wolf, Raphael Ritz und dem zeichnenden englischen Matterhornbezwinger Arthur Cust, über Ernest Biéler, Marguerite Burnat-Provins, Edouard Vallet und Edmond Bille u.a. bis in die Gegenwart. Wie Werke von Balthasar Burkhard, Thomas Flechtner, Alois Lichtsteiner, Monica Studer/Christoph van den Berg sowie des Südtirolers Walter Niedermayr belegen, hat der Berg auch heute in der Kunst
wieder Hochkonjunktur.

Bis 
14.03.2006

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