Richard Paul Lohse im haus konstruktiv

Richard Paul Lohse, sechziger Jahre; Foto: Ernst Scheidegger

Richard Paul Lohse, sechziger Jahre; Foto: Ernst Scheidegger

Hinweis

Richard Paul Lohse im haus konstruktiv

Der Zürcher Künstler Richard Paul Lohse (1902–1988) war ein Grafiker mit sozialem Engagement, der sich der Disziplin, der Präzision und einer zeichenhaften Kürze verschrieben hatte. Mit diesen Mitteln wollte er eine nicht-hierarchische und egalitäre Ordnung, eine sozusagen demokratische Kunst schaffen. Am 13. September hätte Lohse das hundertste Lebensjahr erreicht. Grund genug für das haus konstruktiv dem Zürcher Konkreten eine grosse Ausstellung und eine Publikation auszurichten. Beide sollen Lohse als Maler, grafischen Gestalter und Kulturtheoretiker vorführen, wobei die Malerei mit rund fünfzig Werken von den dreissiger bis in die achtziger Jahre im Zentrum steht. Das Begleitbuch «Lohse lesen» wendet sich dem theoretischen Werk zu. Es umfasst siebzig zum Teil unveröffentlichte Texte zur Kunst und zu kulturpolitischen Fragen. Am Donnerstag, dem 5.12., wird ein Vortrag von Vera Hausdorff zu «Der Einfluss von Mathematik und Musik bei der Entwicklung von Richard Paul Lohses Bildkonzeption» angeboten.

Bis 
11.01.2003

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