Olivier Mosset

Alain Dister · motos Harley Davidson, 2009

Alain Dister · motos Harley Davidson, 2009

Hinweis

Olivier Mosset

«Le Magasin» zeichnet das Porträt Olivier Mossets ohne ein einziges seiner Werke, nur anhand von dessen Kunstsammlung. Eine folgerichtige Hommage in Bezug auf den Berner Vertreter einer «abstraction etendue», die sich seit den Siebzigerjahren in Auseinandersetzung mit internationalen künstlerischen Positionen, speziell der USA, entwickelt hat. Mosset, der nach rund zehn Jahren Arbeit in Paris von 1977 bis 1999 in New York lebte, trug durch Tausch, Schenkung oder Ankauf einen beachtlichen Fundus zusammen, der inzwischen im Musée de la Chaux-de-Fonds, dem MAMCO oder dem Consortium in Dijon deponiert ist. «Le Magasin» fügt sie zu einer Zusammenschau, die zeigt, was eine Malerei formte, «die nicht mehr gesehen werden will und die uns nicht mehr ansieht», wie Jean Baudrillard über Mosset schrieb - «NIVUNICONNU» schrieb Christian Robert-Tissot treffend dazu an die Ausstellungswand. Werke von Celebrities wie Andy Warhol, Sylvie Fleury oder Christian Marclay, aber auch weniger bekannter Künstler wie John Dogg, John Nixon oder Laurie Parson zeichnen den heute 65-jährigen Künstler als Sujet der Kunst. Der Motorrad-Kult, Leitmotiv Mossets, zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung.

Bis 
02.01.2010
Institutionenabsteigend sortieren Land Ort
Magasin Frankreich Grenoble
Künstler/innen
Olivier Mosset
Autor/innen
J. Emil Sennewald

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