Kunst und Archäologie

Balz Stäger · Bühlkirche bei Weesen, 1902, Öl auf Leinwand, Court. Stiftung Claudio Flütsch

Balz Stäger · Bühlkirche bei Weesen, 1902, Öl auf Leinwand, Court. Stiftung Claudio Flütsch

Hinweis

Kunst und Archäologie

Weesen — Im schmucken historischen Städtchen der mit einem milden Klima gesegneten Ortschaft am Walensee beherbergt ein Haus sowohl ein Museum wie auch eine Kunstgalerie. Auf zwei Stockwerken wird der Geschichte von Weesen als früherem Knotenpunkt des Handelsverkehrs und seiner politischen Bedeutung zwischen Habsburg, dem Toggenburg und der Eidgenossenschaft nachgegangen. Wechselnde Sonderausstellungen mit lokalem Bezug ergänzen den geschichtlichen Teil. Im Dachgeschoss befindet sich die Galerie mit Ölgemälden und Aquarellen aus der Walenseeregion, die uns Einblick in das 19. Jahrhundert geben. So öffnet Johann Gottfried Steffan (1815–1905) mit der ‹Ammler Felsentreppe› die Sicht auf die Zeit, in der die heute fast vollständig zerstörte Treppe tatsächlich die einzige Verbindung zwischen Weesen und Amden war. Das ‹Kublihaus bei Quinten› von Balz Stäger (1861–1937) verweist auf die tragische Geschichte der Anna Göldi, der namensgebende Johann Jakob Kubli amtete in Quinten als Gerichtsschreiber. Ein kleineres Ölbild Stägers zeigt die ‹Bühlkirche bei Weesen›. Der aus dem Mittelalter stammende, auch als ‹Heiligkreuzkirche› bekannte Bau gilt als Kraftort und diente den Schiffsleuten vom Walensee als Kapelle. Die drei Glocken im Turm werden bis heute von Hand geläutet. 

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