Shifting Worlds im Fri-Art

Zineb Sedira · Mother Tongue, 2002, © Zineb Sedira

Zineb Sedira · Mother Tongue, 2002, © Zineb Sedira

Hinweis

Shifting Worlds im Fri-Art

Drei Künstlerinnen mit vielfältigen Herkünften stellen ihre Arbeiten unter dem Titel «Shifting Worlds» vor. Zineb Sedira, Französin und Algerierin, hinterfragt Identität, häufig mittels des Einsatzes von Sprache und Schrift. Im Triptychon «Mother Tongue», 2002, erzählt sie in drei Sprachen - arabisch, englisch, französisch - von den Beziehungen dreier Generationen: Mutter, Tocher und Enkelin. In «Mother, Father and I», 2003, berichten die Eltern über den Krieg in Algerien und das Exil in Frankreich. Janaina Tschäpe, Brasilianerin und Deutsche, lässt in «Camaleoas», 2002, vier Heldinnen der Favelas zu uns sprechen. Sie fordern das Imaginäre in uns heraus und enthüllen die Kunst, über sich selbst hinauszuwachsen, um die Frauenrolle zu überwinden. Teresa Chen, Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln, stellte immer wieder ihren Körper als begehrenswertes, exotisches Anderes vor, das zugleich von Verletzung und Zerstückelung bedroht ist. In ihren jüngsten Nahaufnahmen überträgt sie den Konflikt auf die Pflanzenwelt. Chen fotografiert Blumen, die in ihrer Fleischlich- und Sinnlichkeit abschrecken und faszinieren.

Bis 
09.04.2005

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