Laurent Montaron

Laurent Montaron · Will there be a sea battle tomorrow?, 2008, Film 1080i / HD. Courtesy Galerie Schleicher+Lange, Paris

Laurent Montaron · Will there be a sea battle tomorrow?, 2008, Film 1080i / HD. Courtesy Galerie Schleicher+Lange, Paris

Hinweis

Laurent Montaron

Nathalie Ergino hat soeben mit einer gelungenen Gruppenausstellung Raum und seine Produktionsweisen erfahrbar gemacht. Nun hat Laurent Montaron, vielversprechender Vertreter der französischen Medienreflexion, die Räume des IAC völlig modifiziert und an seine Werke angepasst. Mit Soundinstallationen, Objekten und Videos lädt der 39-Jährige zur Erkundung raumzeitlicher Konstruktionen ein. Vergangenen April erzählte der Film «Will there be a sea battle tomorrow?» in seiner Pariser Galerie Schleicher & Lange von einem wissenschaftlichen Test übersinnlicher Wahrnehmung. Die Bilder waren diskontinuierlich montiert, wandelten den Projektionsraum zum Erinnerungs- und Wiederkennungs-Labor, in dem aussersinnliche Wahrnehmung in Bild-Realität gelöst auftrat. Für die grosse Einzelausstellung im IAC hat er sein neuestes Filmexperiment umgesetzt: «Balbvtio» (lat. für stottern). Der Film zeigt zweimal dieselben Bilder in unterschiedlichen Takes. Zeitgleich in der Frac Champagne-Ardenne in einer weiteren Soloshow projiziert, stellt die Wiederholung das Bildgedächtnis auf die Probe. In Reims, wo er ausgebildet wurde und auch den Kunstort IrmaVepLab mit gründete, hatte Montaron vor zehn Jahren seine erste Einzelausstellung. Die Direktorin damals: Nathalie Ergino.

Bis 
18.04.2009

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