KUhLToUR

Ueli Hofer · Landleben, 2009, Scherenschnitt, 36x50 cm

Ueli Hofer · Landleben, 2009, Scherenschnitt, 36x50 cm

Hinweis

KUhLToUR

Ein wahrer Kuhreigen in allen Formen und Farben prägt das Haus Appenzell mitten in Zürich. Die Sonderausstellung zum zehnjährigen Bestehen dieser Ost und West verbindenden Kulturinstitution zeigt Gegensätze wie auch Gemeinsamkeiten im Umgang mit dem viel zu oft gering geschätzten und äusserst sensiblen Herdentier auf. Die Kuratorin Hao Yu spannte den Bogen von der Kuh als Symbol für Fleiss und Wohlstand in China bis zum Zyklus des Alpsommers in der Schweiz. Man begegnet Schellen und ‹Tschäppel› (Schmuck zur Alpabfahrt), sieht einem Experten bei einer Viehschau über die Schulter und lernt die verschiedenen Rassen der Schweiz kennen, von denen das Rätische Grauvieh und die Hinterwälder Kuh im Inventar von Pro Specie Rara sind. Vom Eingang steigt entlang der Treppe ein langer, sorgfältig zusammengestellter und detaillierter Alpaufzug aus geschnitzten Figuren in den ersten Stock, während vor allem im Untergeschoss Werke zeitgenössischen Kunstschaffens präsentiert werden. Stellvertretend erwähnt seien das ‹Goldvreneli›, 2012, ein Papierschnitt von Monika Flütsch, und ‹Mädchen reitet auf Kuh›, 208, ein Scherenschnitt von Jim Fengie. Liebevoll dekorierte Kuhmodelle von Kindern aus Urnäsch runden die zur Reflexion über das Schweizer Nationaltier anregende Schau ab.

Bis 
29.04.2017
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
KUhLToUR 28.10.201629.04.2017 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Autor/innen
Thomas Schlup

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