Thinking Machines

Ramon Llull · Ars compendiosa inueniendi ueritatem, 14. Jh., Bodmer Foundation Cologny und e-codices Virtual Manuscript Library

Ramon Llull · Ars compendiosa inueniendi ueritatem, 14. Jh., Bodmer Foundation Cologny und e-codices Virtual Manuscript Library

Hinweis

Thinking Machines

Lausanne — Ausgangspunkt der üppigen Schau ist der katalanische Philosoph, Logiker und Theologe Ramon Llull (1232–1316) und seine Methode der «ars combinatoria», die auf mystischer Intuition basierte, um Wahrheiten mit einer logischen algebraischen Sprache zu erzeugen. Und es wäre kein vom ZKM Karlsruhe und dessen Direktor Peter Weibel u. a. mit Siegfried Zielinski produziertes Projekt, wenn nicht ein riesiger Bogen geschlagen würde. Mit ‹Thinking Machines. Ramon Llull and the ars combinatoria› möchten sie den Einfluss des Llull’schen Denkens vom Mittelalter bis in die Gegenwart aufzeigen: auf Kunst, Literatur, Religion, Musik, Philosophie, Politik sowie auf Informatik und Multimedia-Technologie. Für ihr Gastspiel haben die beiden an die 60 «Künstler-Denker» aufgeboten. Wie einst Llull möchten sie diverse Disziplinen auf der Suche nach einer universalen Sprache verbinden: Es gibt eine faszinierende Fülle an Material zu entdecken, u. a. De- und Chiffriermaschinen, Arnold Schönbergs Zwölftonreihenscheiben, John Cages ‹Music of Change›, Daniel Libeskinds Referenzen an eine Lese-, Erinnerungs- und Schreibmaschine, die filmischen ‹Cubic Limits› von Manfred Mohr oder interaktive Installationen zur Poesie von Edwin Thumboo. 

Bis 
10.03.2019
Institutionenabsteigend sortieren Land Ort
EPFL ArtLab Schweiz Lausanne
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Thinking Machines 03.11.201810.03.2019 Ausstellung Lausanne
Schweiz
CH
Autor/innen
Andrea Domesle

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