Francine Mury in der Galerie Hans-Trudel-Haus

Francine Mury: Paesaggi, 2003, Tusche auf Papier, 63 x 75 cm

Francine Mury: Paesaggi, 2003, Tusche auf Papier, 63 x 75 cm

Hinweis

Francine Mury in der Galerie Hans-Trudel-Haus

Als ob sie unterschiedliche Systeme ineinander verschränkt: Verschiedenes, das sich zugleich ineinander aufzulösen scheint. Der Bildgrund ist rötlich-rosa-gelb gehalten und wolkig, leicht und wattig gemalt. In dieses Atmosphärische hat die Künstlerin mit vorsichtigen, tastenden und doch sehr zielbewussten Linien Architekturen gestellt. Räume, die auch Flure oder Schachteln sein könnten, fragil zusammengehalten wie ein Spinnennetz. Francine Mury (*1947 in Montreux) lässt sich von der Natur inspirieren ohne sie zu kopieren. Eher sind es Stimmungsfelder, die sie übernimmt und auf dem Papier abstrahiert. Sie stellt aber auch ganz konkrete Beziehungen her. So stehen die Gelbtöne (Pflanzenpigmente) für das Pflanzenreich und Eisenrot für das Organische im Allgemeinen. Eine weitere Stimulationsquelle waren Indienreisen, die zur Beschäftigung mit der Yantrakunst führten.

Bis 
03.04.2004
Künstler/innen
Francine Mury

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