Kunstmaschinen im Tinguely Museum

OLAFUR ELIASSON · The endless study, 2005/2007, Holz, Metall, Spiegel, Papier, Kugelschreiber, Stempel, 235 x 130 x 130 cm, Courtesy Neugerriemschneider, Berlin, Tanya Bonakdar Gallery, New York, © ProLitteris, Zürich

OLAFUR ELIASSON · The endless study, 2005/2007, Holz, Metall, Spiegel, Papier, Kugelschreiber, Stempel, 235 x 130 x 130 cm, Courtesy Neugerriemschneider, Berlin, Tanya Bonakdar Gallery, New York, © ProLitteris, Zürich

Hinweis

Kunstmaschinen im Tinguely Museum

Nachdem sie in der Frankfurter Schirn - teils sogar wortwörtlich - Kunst am laufenden Band produziert haben, sind die «Kunstmaschinen» nun gewissermassen in ihre geistige Heimat weitergewandert: Die gleichnamige Ausstellung von findigen Künstlern erdachter Automaten, welche entweder allein oder mit Hilfe der Besucherinnen und Besucher Plastiken (Roxy Paine, Pavel Althamer), Zeichnungen (Damien Hirst, Olafur Eliasson, Angelka Bulloch), Wandmalereien (Andreas Zybach) oder Netzkunst (Miltos Manetas, Cornelia Sollfrank) entstehen lassen, ist nun im Museum Tinguely zu sehen. Und natürlich sind es auch hier Jean Tinguelys ebenso kluge wie humorvolle Konstruktionen, die den zeitgenössischen Variationen aufs Thema die historische Stilvorlage liefern. Ein gutes Stück Geschichte steckt - denkt man an den mechanischen Zeichner der Schweizer Automatenbauer - Familie Droz - natürlich ohnehin mit drin. Direkt mit Händen greifen lässt sich diese zudem bei Olafur Eliassons «The endless study», einem Apparat, der nach dem Vorbild eines klassischen Harmonographen erbaut ist. Dessen bestechend schönen Schwingungsfiguren kann man nicht nur beim Entstehen zusehen, sondern darf sie anschliessend auch mit nach Hause nehmen.

Bis 
28.06.2008

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