Video-Geschichte

Video-Geschichte Stampa 1969–2019

Video-Geschichte Stampa 1969–2019

Hinweis

Video-Geschichte

Basel — Video hat eine Geschichte, die bis in die Zeit der ersten Videokameras wie der Sony Portapak, Magnetbändern, U-matic und VHS-Kassetten zurückreicht. Die Geschichte, die dazu in der Stampa Galerie ab 1969 durch Ausstellungen, Installationen, Workshops und Performances in enger Zusammenarbeit mit Künstler/innen wie Pippilotti Rist, Vito Acconci, Laurie Anderson und den Guerrilia Girls mitgeschrieben wurde, ist Thema einer Präsentation, die mit charmantem Understatement vielen Aspekten gerecht wird, ohne welche die ungebrochene Faszination für Video als künstlerisches Medium undenkbar ist. Kern der Schau, die das Medium selbst sowie Verständnisse von Öffentlichkeit reflektiert, sind fünf Abspielstationen mit Kopfhörern, die auf die Entstehungsprozesse der Arbeiten abgestimmt sind. Bei einer Station ist das Insert für die Digicard direkt in den Screen integriert. Das Prinzip, eine Arbeit pro Station, wird an einer Stelle unterbrochen: Hier besteht unter anderem die Möglichkeit in die frühen Videoarbeiten von Pipilotti Rist einzutauchen oder ‹Violent Incident›, 1986, von Bruce Nauman oder ‹Kill City›, 1981, von Jacques Herzog unter Mitwirkung von Alex Silber in voller Länge zu sehen. Zwei Vitrinen sind mit Dokumenten wie Einladungen zum Screening der Fernsehgalerie Gerry Schum, frühen Tapes von Pippilotti Rist und einer Nauman-Arbeit für die 10. Ausgabe der Zeitschrift Parkett von 1986 bestückt. In einem Regal stehen Originaltapes und DVDs, zum Anschauen auf Anfrage bereit.

Bis 
06.04.2019
Institutionenabsteigend sortieren Land Ort
STAMPA Schweiz Basel
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
VIDEO-GESCHICHTE / STAMPA 1969-2018 19.02.201925.05.2019 Ausstellung Basel
Schweiz
CH
Autor/innen
Stefanie Manthey

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