«Kopfreisen. Jules Verne, Adolf Wölfli und andere Grenzgänger» im Seedamm Kulturzentrum

Adolf Wölfli, Geografische Karte der beiden Fürstentümer Sonoritza und Willi=Wand=West, 1911, Bleistift und Farbstift auf Zeichnungspapier, Kunstmuseum Bern

Adolf Wölfli, Geografische Karte der beiden Fürstentümer Sonoritza und Willi=Wand=West, 1911, Bleistift und Farbstift auf Zeichnungspapier, Kunstmuseum Bern

Hinweis

«Kopfreisen. Jules Verne, Adolf Wölfli und andere Grenzgänger» im Seedamm Kulturzentrum

Nicht wirkliche Reisen und ihre Trophäen oder Niederschriften werden in dieser Ausstellung vorgestellt, sondern Kopfreisen. Sie finden in einem kleinen, inneren Kosmos und ohne Beschwernisse, ohne Kosten, Gefahren und Mückenstiche statt. Die Ausstellung stellt ungewöhnliche Kopfreisende seit 1870 vor. Dazu gehören der französische Schriftsteller und Wegbereiter der Science-Fiction Jules Verne, der Deutsche Karl May, der Winnetou erfand, und der Schweizer Anstaltsinsasse Adolf Wölfli. Der amerikanische Comic-Autor McCay liess Little Nemo im Traum seine Reisen durchstehen und Raymond Roussel erfand sich in «Impressions d’Afrique» ein legendäres Afrika, das wiederum den Berner Künstler Markus Raetz inspirierte. Von den noch realitätsnahen romantischen Schreibtischreisen des 19. Jahrhunderts über die verinnerlichten Traumwelten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in den Cyberspace geht die fiktive Reise. An ihr nehmen u.a. auch noch Franz Ackermann, Jochen Gerz, Ingold Airlines, Monica Studer und Christoph van den Berg, Martin Kippenberger, Raymond Pettibon oder Nanne Meyer teil. Die Kuratoren sind Daniel Baumann und Monika Brunner. Mit Katalog.
Bis 30.6.

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