Nouvelles Collections im CentrePasquArt

Franziska Wüsten, ohne Titel, 2002, C-Print

Franziska Wüsten, ohne Titel, 2002, C-Print

Hinweis

Nouvelles Collections im CentrePasquArt

Kunst gibt es zuhauf, doch wo sind die Sammler und Sammlerinnen? Mit der Serie «Nouvelles Collections» führt das CentrePasquArt
die Präsentation von Privatsammlungen fort. Anhand einer Werkauswahl geben Sabine und Andreas Tschopp-Hahnloser, Doris Buchli und Alexander Jolles sowie Jasmine und Jobst Wagner Einblick in ihre Sammlungstätigkeit. Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Reihe, welche neue, sich im Aufbau befindende Sammlungen präsentiert. Die Motivationen sind unterschiedlich, welche Sammlerinnen und Sammler dazu bewegen, ein Kunstwerk mit nach Hause zu tragen. Jedenfalls geht es um das Bedürfnis einen Diskurs über längere Zeit weiterzuführen, sich innere Dialogpartner zu schaffen, welche die eigenen Wände bevölkern und immer wieder neu als geistige Katalysatoren wirken können. Die Bernerin Sabine Hahnloser Tschopp setzt die Sammlungstätigkeit ihrer Eltern und Urgrosseltern in die Gegenwart fort und konzentriert sich dabei auf britische, amerikanische und auf Schweizer Kunst. In Biel wird aus diesem Fundus ein Überblick über Young British Art gezeigt. Alexander Jolles, Anwalt in Zürich, lässt sich durch die Kunst «regelmässig in die Ratlosigkeit führen», eine Ratlosigkeit die ihn als geistige Herausforderung auf immer neues Terrain lockt. Alexander Jolles ist Mitglied der Programmkommission des Kunsthauses Zürich, im Vorstand der Schweizerischen Graphischen Gesellschaft und Sekretär der Schweizerischen Vereinigung der Kunstsammler. Für Jasmine und Jobst Wagner gaben persönliche Begegnungen mit Künstlern die Initialzündung, die Freundschaft zu Thomas Kratky, Silvia Gertsch und Xerxes Ach, welche sie dazu bewog, den gastlichen Kreis um ihr Privathaus vermehrt zu öffnen und Kunstschaffende als geistige Seelenverwandte in einen erweiterten Familienkreis miteinzuschliessen. Jobst Wagner ist Präsident der Bernischen Kunstgesellschaft und der Stiftung Aeschlimann Corti sowie Präsident der Stiftung Kunsthalle Bern. Gleichzeitig leitete er von 1999 bis 2002 das Projekt Gegenwart des Kunstmuseums Bern und legte dabei die entscheidenden Weichen für dessen Realisierung.

Bis 
29.05.2004

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