Anne Rüede

Anne Rüede · Quartett, Eitempera auf Holzkasten

Anne Rüede · Quartett, Eitempera auf Holzkasten

Hinweis

Anne Rüede

Anne Rüedes (*1934, Ulm) Bild­objekte entführen stets in jene Sinneswelten der Farben, die jede ihrer sorgfältig konzipierten Präsentationen zu in sich ruhenden Farbklangräumen inszenieren: Der Raum wird zur Installation, erhält seinen eigenen Farbcharakter. Trotz der strengen Ästhetik und fernöstlichen Reduktion ihrer auf wenige Farben konzentrierten Werke offenbart sich in den fein modulierten Oberflächen die dezente Resonanz ideeller Farbraumtiefen. Die Künstlerin aus Solothurn hat sich seit Langem der traditionellen Maltechnik in Eitempera verschrieben. Auf den aufwendig aufgebauten Bildgrund trägt Rüede die Farben Schicht um Schicht lasierend oder dicht auf, bis sich die vollkommene Harmonie der leisen Zwischentöne einstellt. Sorgsam entwickelt sich so aus dem vielschichtigen Malakt ein Ritual der Kontemplation und des Gleichklangs: Schwarze und weisse, auch rote, grüne oder blaue Notationen, feinstimmig im Kontrast und den zeichenhaften Strukturen. Bei Rüede erweist sich das Immaterielle der Farben als meditatives Moment, dessen Stille sie mit fein gesetzten Akzenten raffiniert aufbricht. Besonders die neuen Arbeiten mit den leise schwingenden, lustvollen malerischen Gesten sind Ausdruck dessen, wohin sie ihr Weg bisher geführt hat.

Bis 
24.05.2014
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Anne Rüede 03.05.201425.05.2014 Ausstellung Biberist
Schweiz
CH
Autor/innen
Eva Buhrfeind
Künstler/innen
Anne Rüede

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