Imi Knoebel

Hinweis

Imi Knoebel

Ausgewogene Kompositionen aus Streifen, Quadraten und Rechtecken, die scheinbar zufällig auf weissen, gelben, lindengrünen, rosafarbenen und blauen monochromen Hintergründen gesetzt sind, eröffnen einen spannungsreichen Dialog mit dem umgebenden Raum. Andere Werke mit geometrischen, reliefartigen Grundformen zeigen sich von einer eher objekthaften Seite, so wenn monochrome, rechteckige Aluminiumplatten diagonal an der Wand fixiert werden oder wenn - wie in ‹Position 39› - Bildträger Teil der Komposition sind. Die Werke erzählen von einem Farb- und Formenspiel und verraten, dass es Imi Knoebel (*1940, Dessau) um eine harmonische Synthese aller Bildkräfte geht. In einer kargen und zugleich üppigen Sprache erforscht er den Gestaltungsspielraum ungegenständlicher Kunst. Er erinnert an die Positionen von Kandinsky, Mondrian oder der russischen Suprematisten sowie an die Minimal Art und den Neokonstruktivismus. Die aktuellen Werke gehen auf Papierarbeiten von 1974 zurück. Mit den informelhaften Linien- und Farbgeflechten löste sich Knoebel damals von seinem rechtwinkligen und überwiegend nichtfarbigen Purismus, erweiterte immer wieder - anknüpfend an Beuys - den Werkbegriff.

Bis 
09.05.2014
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Imi Knoebel 05.04.201407.06.2014 Ausstellung Köln
Deutschland
DE
Autor/innen
Dominique von Burg
Künstler/innen
Imi Knoebel

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