Christian Eisenberger

Christian Eisenberger · lieber nervös, als hässig und bös, 2019, Installationsansicht Galerie Nicola von Senger © ProLitteris

Christian Eisenberger · lieber nervös, als hässig und bös, 2019, Installationsansicht Galerie Nicola von Senger © ProLitteris

Hinweis

Christian Eisenberger

Zürich — «Lieber nervös, als hässig und bös» ist ein Spruch von Chaschperli, der Christian Eisenberger (*1978, Semriach, Steiermark) so gut gefiel, dass er zum Titel der kleinen Schau in der Galerie Nicola von Senger erkoren wurde. «Klein» deshalb, weil der Künstler bis heute gut 45’000 Werke erschaffen und in die Welt entlassen haben soll. Da sind 15 Werke – eines mehr, wird die an der Vernissage gefertigte kleine Skulptur aus Klebeband auf der Katalogauslage dazugezählt – bloss ein minimaler Ausschnitt aus dem Œuvre. Der gelernte Schlosser Eisenberger deklariert alles zu Kunst; seien es die oft entsorgten Kartonfiguren auf den Trottoirs oder die teilweise an Andy Goldsworthy gemahnende, ebenso vergängliche Land-Art. Für einige seiner neueren Bilder nahm er Trichter zu Hilfe, durch die er Farbe fliessen liess und deren vielfältige Topografie die Suche nach dem ‹letzten Tropfen› nicht eben leicht macht. Die grossformatigen ‹Bilder ohne Fixierpunkt› hingegen scheinen Stadtpläne zu zeigen, ist das nicht die Themse mit ihren Schlaufen rechts unten? Mit ‹Eisen­berger – Kunst muss schön sein, sagt der Frosch zur Fliege› von Regisseur Hercli bringt der Zürcher Verleih Vinca-Film ein Porträt in die Kinos, der dem überbordenden und unseren Einordnungsfimmel sprengenden Schaffensdrang des Künstlers nachspürt. 

Bis 
11.05.2019
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Christian Eisenberger 15.03.201911.05.2019 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Künstler/innen
Christian Eisenberger
Autor/innen
Thomas Schlup

Werbung