Pascal Danz

Pascal Danz · Passage, 2001, Aquarell auf Naturbütten, 80 x 100 cm

Pascal Danz · Passage, 2001, Aquarell auf Naturbütten, 80 x 100 cm

Hinweis

Pascal Danz

Bern — Den Landschaften und Stadtansichten von Pascal Danz (1961–2015) haftet stets etwas Fluides, Ephemeres an. Eine Flüchtigkeit, die darauf verweist, dass ein Bild – ob gemalt oder fotografiert – nie endgültige Erfassung eines Ortes, Raumes, Menschen sein kann, sondern immer nur Eindruck, vergänglich, persönlich, bruchstückhaft. Die Auseinandersetzung mit der Abbildbarkeit der Welt, aber auch mit dem Verhältnis von Fotografie und Malerei sind wichtige Konstanten. Das gilt für seine Gemälde, doch in noch stärkerem Mass für die Arbeiten auf Papier – Aquarelle, Tuscharbeiten, Zeichnungen –, von denen einige nun in der Galerie Bernhard Bischoff zu sehen sind. Hier tritt das Befragende, Suchende, Nachdenkende besonders deutlich in Erscheinung. Durch Aquarelle wie ‹Passage›, 2001, oder ‹Landscape›, 2006, scheint eine Bewegung zu gehen, die von der Flüchtigkeit des Augenblicks und der Distanz zwischen Anblick und Abbildung spricht. In ‹Vedute/Land­scape›, 2001, arbeitet er mit der gestalterischen Sprache traditioneller Malerei, fasst einen Landschaftseindruck in eine ovale Form und hinterfragt so spielerisch und anspielungsreich das Verhältnis von Natur und künstlerischer Darstellbarkeit.

Bis 
18.05.2019

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