«We really have to strain ourselves...» im Center for Contemporary Art

Shirana Shahbazi · Warszawa-01-2004, Fotografie

Shirana Shahbazi · Warszawa-01-2004, Fotografie

Hinweis

«We really have to strain ourselves...» im Center for Contemporary Art

Anlässlich der Buchmesse in Warschau, zu der die Schweiz als Gastland eingeladen wurde, findet im Centre for Contemporary Art ein von Philipp Kaiser kuratiertes Ausstellungsprojekt mit Valentin Carron, Annelise Coste, Shahryar Nashat, Edit Oderbolz und Shirana Shahbazi statt. 1953 schreibt Ivan Chtcheglov, Internationaler Situationist mit Pseudonym Gilles Ivain in seinem «Formular für einen neuen Urbanismus»: In der Stadt langweilen wir uns, und nur wer sich enorm müde läuft, kann noch Geheimnisse auf den Strassenschildern entdecken. «Das Umherschweifen als künstlerische Praxis kommt der temporären Konfrontation mit einem unvertrauten kulturellen Territorium äusserst nahe. Im Sinne der situationistischen Erkundungen des urbanen Raumes, setzen sich die Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeitsumfeld ansonsten in der Schweiz anzusiedeln ist, mit der historischen, politischen und sozialen Wirklichkeit Warschaus und Polens auseinander. In diesem Zusammenhang sind neue Arbeiten entstanden, deren Hintergrund eher situations- als ortsspezifisch zu beschreiben wäre, zumal der künstlerische und kulturelle Transfer in erster Linie Verschiebungen und Erosionen der eigenen Optik herbeigeführt hat. Darüber hinaus ist in der Ausstellung, gewissermassen als Leitmotiv für das urbane Unterbewusste, das «Kanalvideo» von Fischli/Weiss zu sehen.

Bis 
29.06.2005

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