Katharina Henking

Katharina Henking · Transformation, 2013, Detailansicht, Ateliersituation

Katharina Henking · Transformation, 2013, Detailansicht, Ateliersituation

Hinweis

Katharina Henking

Die Winterthurerin Katharina Henking (*1957) unterzieht in der Ausstellung ihr bisheriges Schaffen einer kritischen Sichtung. Resultat dieser künstlerischen Selbstreflexion ist eine raumfüllende Installation, die aus vernichteten bzw. transformierten Werken besteht. Anstatt verworfene Arbeiten zu verschenken oder zu verbrennen, hat sich die Künstlerin für eine kreative, ja geradezu beispielhafte Verarbeitung ihrer künstlerischen Vergangenheit entschieden. Nicht mehr gültige Zeichnungen hat sie geschreddert und ausgemusterte Papierschnitte zerschnitten und daraus filigrane Hängeobjekte geschaffen. Dieser Akt der Befreiung und dieses künstlerische Selbst-Recycling hat etwas Bestechendes an sich: Hier hat sich eine Künstlerin neu erfunden. Die transformierten Werke werden hängend und liegend als Teil der grossräumigen, partiell begehbaren Installation gezeigt. Sie verdecken stellenweise die an den Wänden präsentierten Zeichnungen und Materialproben, deren Gültigkeit die Urheberin bis dato noch aufrechterhält. Während Henking Foyer und Südraum bespielt, ist im Nordraum Luigi Archetti mit seiner Parallelausstellung KLONG präsent.

Bis 
22.06.2013

Künstlergespräche: Luigi Archetti, 2.6., 17 Uhr, Katharina Henking, 9.6., 12.30 Uhr

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Luigi Archetti, Katharina Henking 11.05.201323.06.2013 Ausstellung Schaffhausen
Schweiz
CH

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