Anne Peverelli

Anne Peverelli · o. T., 2018, Gouache 30 x 21 cm

Anne Peverelli · o. T., 2018, Gouache 30 x 21 cm

Hinweis

Anne Peverelli

Colombier — Wellen, Ackerfurchen, Windströme? Ein Netz aus Linien durchwebt das Werk von Anne Peverelli (*1963). Regenbänder oder Wasserfälle? Sowohl in kleinen Zeichnungen und Studien in Öl und Gouache wie auch in grossformatigen Gemälden in Acrylfarbe bilden Linien, manchmal zu Punkten oder Flecken verknappt, manchmal zu wellenförmigen Bändern gewunden, zu Strukturen miteinander verflochten, die Basis allen Schaffens. Farblich sehr zurückhaltend, erschafft die in Lausanne lebende Künstlerin Bildwerke, die mit Strukturen spielen. Peverellis Bildsprache ist eine Sprache der diskreten Andeutungen. Kaum je verfestigen sich die Formen, mit denen sie arbeitet, zu etwas, das man klar als Motiv benennen könnte. Und doch wird in ihren Arbeiten eine Nähe zur Landschaft, zur Architektur, zu Naturphänomenen spürbar. Sind das nicht Brücken, diese Verbindungen von Linien? Sind es Viadukte? Wolken? Schneereste auf abschüssigem Gelände? Dunkle Flecken der Vergangenheit? Eindrücke, die in fernen Gehirnwindungen vergessen wurden? Indem sie sich eindeutigen Zuschreibungen verweigern (meist sind die Arbeiten auch ohne Titel), öffnen sie einen breiten Raum für Reflexionen und kontemplative Blickspaziergänge den Linien entlang. 

Bis 
07.07.2019
Institutionenabsteigend sortieren Land Ort
Galerie Numaga Schweiz Neuchâtel/Colombier
Ausstellungen/Newsticker Datumaufsteigend sortieren Typ Ort Land
Anne Peverelli 07.05.201907.07.2019 Ausstellung Neuchâtel/Colombier
Schweiz
CH
Autor/innen
Alice Henkes
Künstler/innen
Anne Peverelli

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