artlist.net — Go-Live der neuen Kunstbulletin-App

artlist goes live, hier auf dem Pult unserer Polygrafin Nicole Widmer

artlist goes live, hier auf dem Pult unserer Polygrafin Nicole Widmer

Kunstbulletin, artlog.net und artlist.net – eine Medientrilogie

Kunstbulletin, artlog.net und artlist.net – eine Medientrilogie

Fokus

Kunstbulletin wird trimedial. Parallel zur Zeitschrift und zum Rechercheportal artlog.net kommt nun die App artlist.net dazu. Sie ermöglicht eine schnelle, punktgenaue Navigation durch das Kunstgeschehen und verführt zu Umwegen. Lassen Sie sich inspirieren, es gibt viel zu entdecken! 

artlist.net — Go-Live der neuen Kunstbulletin-App

Der «Digital Turn» ist längst Tatsache. Kunstbulletin finanziert sich über Abos und Anzeigen. Doch während uns unsere Leserinnen und Leser seit vielen Jahren die Treue halten, hat sich – wie bei anderen Printmedien – ein Teil der Anzeigen ins Internet verlagert. Was tun? Wenn wir im Kunstbulletin weiterhin das dichte Kunstgeschehen journalistisch reflektieren und akzentuieren wollen, benötigen wir ein neues Standbein. Mithilfe öffentlicher und privater Förderung ist uns 2018 die Lancierung des breit angelegten Rechercheportals artlog.net gelungen. Auf Wunsch einiger Partner, allen voran der Kanton Wadt, kommt artlist.net hinzu – ein digitales, multifunktionales Navigationsinstrument. Die App ist schlank und rank, einfach zu bedienen und bietet Zugriff auf eine schier endlose Fülle an Informationen zum aktuellen Kunstgeschehen. Dieses können Interessierte ab sofort mit wenigen Klicks beschwingt erkunden.
Ist das Kunstmuseum Thun jetzt wieder normal geöffnet? Wie weit entfernt davon befindet sich das Wochner-Panorama? Wo sprudelt schon wieder der Meret-Oppenheim-Brunnen? Welche Kunst-Events finden heute in Basel statt und welche morgen in Bern? Auf solche und ähnliche Fragen bietet artlist.net eine Antwort: Sie können sich per Smartphone lokalisieren lassen und finden auf direktem Weg zur Ausstellung. Möglicherweise spazieren Sie dabei an einem Kunstwerk vorbei und erfahren, wie es dorthin gekommen ist, wer es platziert hat, wie der Künstler oder die Künstlerin heisst und um welche Themen das Objekt kreist.
Der Fundus an Informationen, welche die App bereithält, ist enorm. Zur inhaltlichen Substanz tragen unsere langjährigen Weggefährten, die Museen, Kunsthallen, Galerien und selbstorganisierten Kunsträume bei, die ihre Ausstellungsdaten im Kunstbulletin und auf artlog.net publizieren. Doch anders als in der Ausstellungsagenda im Heft, wo die Informationen in knapper Form aufgelistet werden, erhalten die Institutionen auf artlog.net und artlist.net ein virtuelles Schaufenster und können mit Bildern und Texten einen ersten Einblick in ihre Aktivitäten vermitteln. Weitere tragende Säulen unserer neuen Medientrilogie sind neben den Kunsthäusern die öffentlichen und privaten Partner, die ihre Kunst-und-Bau-Projekte sowie Ausstellungen über unsere Plattformen zugänglich machen. Dazu gehören städtische und kantonale Kunstförderstellen und Verbände wie Basel, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Uster, Kanton Wadt, Winterthur, Zug oder Zürich.
Herzstück von artlist.net ist eine mobile Karte, auf der die entsprechenden Orte angezeigt werden und die eine Übersicht der verschiedenen Angebote in Ihrer Umgebung oder an Ihrem Ausflugsziel ermöglicht. artlist ist mehr als eine herkömmliche App. Genau genommen handelt es sich um eine «Progressive Web App», also ein elektronisches Werkzeug, das fast alle Vorteile einer «Native App» hat, doch direkt über einen Browser geöffnet wird. Damit sind die Daten immer aktuell. Zudem erspart es den Nutzerinnen und Nutzern den Umweg über den App-Store, und umgekehrt minimieren sich für die Betreiberinnen die Kosten für die steten Anpassungen.

Die besten Dinge im Leben sind ein Geschenk
Der grosse praktische Nutzen ist bei artlist gepaart mit einem visuell ansprechenden Auftritt: Die Entwickler überraschten uns neben vielen weiteren Details mit einem Strom von Bildern, die aus den Aufnahmen zu aktuellen Ausstellungen und Kunst im öffentlichen Raum nach einem Zufallsprinzip gefiltert werden. Hier stossen Sie garantiert auf Neuentdeckungen und werden bei Ihrem geplanten Ausstellungsrundgang zu Zusatzschlaufen verleitet. Natürlich dürfen auch die «Likes» nicht fehlen. Sie können Ausstellungen, Events und Kunstwerke markieren und so eine persönliche Favoritenliste erstellen. Die Empfehlungen lassen sich dann weitermailen. Auch dieses «Killing Feature» war ein unverhofftes Geschenk, das wir dem geistreichen dynamischen Entwickler-Team verdanken. Und das Beste ist: Für Nutzerinnen und Nutzer ist die App kostenlos! Darum heisst es jetzt: ausprobieren, aufbrechen, Ausstellungen anschauen, Erlebnisse teilen und das Leben feiern!
Wir danken Gerold Ritter, unserem langjährigen IT-Supporter, für die besonnene sorgfältige Projektbegleitung und die Verknüpfung von artlist und artlog.net sowie Gerald, Till, Leander und Nora aus dem hochprofessionellen ideensprühenden Team von Hinderling & Volkart. Wir danken all den privaten und öffentlichen Kunstförderstellen für ihr Vertrauen und die Unterstützung bei der Realisierung von artlist.net. Und wir danken all den Leserinnen und Lesern sowie den Kunstinstitutionen, die uns bei unseren publizistischen Aktivitäten mit Abos und Anzeigen zur Seite stehen.

↗ Kunstbulletin-App: artlist.net ↗ Kunstbulletin-Rechercheplattform und Archiv: artlog.net

Autor/innen
Claudia Jolles

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