Bregenz/Zürich  Louise Bourgeois im Kunsthaus und in der Galerie Hauser & Wirth

Hinweis

Bregenz/Zürich  Louise Bourgeois im Kunsthaus und in der Galerie Hauser & Wirth

Viele Künstler und Künstlerinnen werden aufgrund ihres Jugendbonus für einige Jahre mit Aufmerksamkeit bedacht. Wenig später aber ist ihr Name schon nicht mehr in. Gerade das Gegenteil hat die Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin Louise Bourgeois (*1911 in Paris, seit 1938 in New York lebend) praktiziert und erfahren. Jahrzehntelang wurde ihr eigensinniges Werk kaum wahrgenommen und eigentlich erst vor 15 Jahren begann die breite internationale Anerkennung. Seitdem ist die französisch-amerikanische Künstlerin an vielen der wichtigsten Ausstellungen vertreten. Ihre Werke versteht sie als Monumente für die «verheerende Wirkung der Emotionen, die man durchstehen muss» oder sie spricht von «emotionalen Abstraktionen». Gerade dieses Zulassen und Erkennen des Psychischen, das dann aber reduziert und gebändigt auftritt, gibt ihren Arbeiten eine intensive und sehr eigenwillige Kraft. In diesem Jahr wurde Bourgeois erneut zur Teilnahme an der documenta geladen, wo sie installative Arbeiten und die Mitte der neunziger Jahre entstandene Serie der «Insomnia drawings» zeigt. Im KUB in Bregenz sind zwanzig raumgreifende Skulpturen und mehr als hundert überwiegend erstmalig gezeigte Zeichnungen seit 1943 zu sehen. Die Galerie Hauser & Wirth hat sich auf die Zusammenführung von Werken aus einem der vielen von Bourgeois genutzten Materialien konzentriert. 25 Arbeiten aus Marmor von 1967 bis heute werden vorgestellt. Mit Katalog im Prestel Verlag mit zahlreichen Abbildungen aus dem Privatarchiv der Künstlerin.
Im Bregenzer Kunsthaus 6.7. bis 15.9., bei Hauser & Wirth
bis 27.7.

Künstler/innen
Louise Bourgeois

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