Françoise Burland in der Galerie Bis Heute u.a.

François Burland · Le miroir des âmes simples et anéantiens, 2004,
Aquarell und Néocolor auf Papier, 150 x 200 cm

François Burland · Le miroir des âmes simples et anéantiens, 2004,
Aquarell und Néocolor auf Papier, 150 x 200 cm

Hinweis

Françoise Burland in der Galerie Bis Heute u.a.

Ein dunkel und vielschichtig schillerndes Zauberreich hat François Burland in den letzten zwanzig Jahren geschaffen. Souverän bedient er sich in den frühen Epochen europäischer Kunstgeschichte und der Ethno-Kunst, greift tief und ungehemmt in die Motivkiste afrikanischer und indianischer Kultgegenstände, verbindet mit leichter Hand gotisches Zierwerk mit prähistorischen Zeichen und Mustern aus dem Tätowierstudio. So hat sich Burland, der eigenwillige Autodidakt und Reisende, im Laufe der Zeit eine eigene mythologische Welt geschaffen, in der es von geheimnisvollen Wesen wimmelt, die an Monstren und nicht minder furchterregende Schutzgötter denken lassen. François Burland (*1958) fand als gesellschaftlicher Aussteiger und Autodidakt zur Kunst. Eine Lehre als Fotolithograf brach er ab, jobbte als Verkäufer, machte Musik, las Nietzsche, Castaneda, Rimbaud und dann, mit 20, machte er seine erste Reise in den Sinai. Berauscht von den Farben des Orients begann er zu malen. Sein Werk voll eigenwilliger Exotik aber auch Gesellschaftskritik ist in diesem Sommer in reicher Fülle, verteilt auf vier Ausstellungsorte, zu sehen. Fribourg bis 30.7., Lausanne bis 1.7., St. Gallen bis 9.7.

Bis 
14.07.2006

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