Ici l'Afrique

Nadia Kaabi-Linke · N0, 2012, Zweispurige Videoinstallation, 4'19'

Nadia Kaabi-Linke · N0, 2012, Zweispurige Videoinstallation, 4'19'

Hinweis

Ici l'Afrique

«Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen und sich der Künste zu erfreuen». Die Schau der Hilfsorganisation ‹Art for the World› zum Artikel §27.1a der Menschenrechtskonvention zeugt von einer positiven Entwicklung: Die in den letzten Jahren endlich selbstverständlich gewordene Teilnahme des Schwarzen Kontinents am zeitgenössischen Kunstbetrieb. So besteht die Schau exklusiv aus Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Videos und Plastiken bestens etablierter afrikanischer Kunstschaffender aus lokalen Privatsammlungen. Diese eher kleineren bis mittleren «coups de coeur», die indes von Farben und Formen oft fast platzen, werden auf den ersten Blick von der üppigen Ausstattung des Château de Penthes (18. Jh.) wie aufgesogen, um dann plötzlich kräftig aus dem Rahmen zu fallen: Da ist nirgends eitle Selbstbespiegelung, da ist Engagement, das den Sinn für Heiterkeit und Schönheit nie verliert - vom Spätwerk des im Januar verstorbenen Altmeisters Frédéric Bruly Bouabrés (1919-2014) ‹LES RIRES: La liberté de rire s'impose à tout citoyen...›, 2012, bis zum Video der jungen Nadia Kaabi-Linke (*1978) ‹NO›, 2012, in dem sie den Fragenkatalog der britischen Immigrationsbehörde zu einer Messeliturgie verdreht.

Bis 
05.08.2014
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Here Africa 07.05.201406.08.2014 Ausstellung Genève/Pregny
Schweiz
CH

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