Boris Mikhailov — Die Verführung durch den Tod

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

The Temptation by Death, 2014–2018, 4 von 150 Diptychen, Schwarz-Weiss- und Farb-Fotografie © ProLitteris

© ProLitteris. Foto: Araki

© ProLitteris. Foto: Araki

Fokus

Ein in Kiew errichtetes Krematorium wurde nach 13 Jahren Bauzeit und kurz vor der Vollendung aus politischem Kalkül 2018 abgerissen. Der heute in Berlin lebende Ukrainer Boris Mikhailov schuf dazu einen vielteiligen Bilderzyklus, den wir hier aus aktuellem Anlass aufblitzen lassen. Wir publizieren dazu eine Hommage von einem Fotoexperten und Weggefährten: Urs Stahel

Boris Mikhailov — Die Verführung durch den Tod

Den vollständigen Text finden Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Kunstbulletins und 30 Tage nach dem Erscheinungstermin hier online. Zum Abo: www.artlog.net/account

‹The Temptation By Death› — «Die Arbeit begann während ich über Thomas Manns Roman ‹Der Tod in Venedig› nachdachte und mit Fotografien, die im April 2014 während einer Schriftstellerkonferenz in Venedig entstanden, bei der ich zu Gast war; vor dem Hintergrund der Fernsehnachrichten über die damaligen Ereignisse in der Ukraine, vor dem Hintergrund einer echten venezianischen Beerdigung, deren Boote sich mental auf die biblische Reise von Charon bezogen, der die Seelen der Toten in die Unterwelt begleitet. Die Serie entwickelte sich durch das Hinzufügen von Fotografien aus den letzten Jahren sowie neuen Filmaufnahmen: Foto­grafien von Ereignissen auf der Strasse und im Fernsehen, Filmaufnahmen von zu Hause und von Reisen, in der Ferne. Die Serie fand jedoch erst nach dem Besuch des Krematoriums in Kiew im Herbst 2018 ihre Vollendung, als sich die in die Ewigkeit führende Strasse im alten Kiew mit dem ewigen Weg des Charon, gefilmt in Venedig, verband …» 
Boris Mikhailov, 2018 (zitiert nach Francesco Zanot, 2019)

Künstler/innen
Boris Mikhailov
Autor/innen
Urs Stahel

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